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„Heute kann man darüber reden“ (43)

KSC-Torkanone rettet Lizenz: Schüttelschecks und kaltes Wasser

Emanuel Günther ist der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte des Karlsruher SC. Die Torkanone sah sich irgendwann zum Abwehrspieler umgeschult. Eine kuriose Geschichte.

In Obhut der Abwehr-Haudegen: KSC-Stürmer Emanuel Günther (vorne) spürt am 22. Mai 1982 den Atem seines Frankfurter Bewachers Karl Heinz Körbel. Foto: imago images

„Ema-Ema-Emanuel.“ Ein Fußballer, den das Stadion schon beim Warmlaufen derart feiert, hat es nicht leicht. Trifft er, hat es jeder gewusst. Geht drei Spiele keiner rein, geht das Gerede los. „Ladehemmung. Formkrise. Blablabla“, sagt Emanuel Günther.

So war es, als er Ende der 1970er kurz und in der ersten Hälfte der 1980er dann zuverlässig das personifizierte Torphänomen beim Karlsruher SC war. Die Statistik dazu: Insgesamt 144 Tore in 341 Pflichtspielen erzielte er für den Fahrstuhlclub. Nach ihm hat kein Stürmer des KSC eine bessere Trefferquote erreicht.

In der Geschichte der Zweiten Liga gibt es außer ihm (1978, 1980, 1984) nur noch den Neu-Schalker Simon Terodde, der darin dreimal erfolgreichster Saisonschütze war. „Ich war auf meine Mitspieler angewiesen. Hätte ich keinen Harforth gehabt, der zentimetergenaue Flanken schlug, oder einen Kleppinger, wäre ich nie so groß geworden“, sagt Günther.

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