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BNN-Serie, Teil 14

Vom Klinik-Tropf ins KSC-Mittelfeld

Das Wildparkstadion wandelt sich. Die Kult-Stätte erlebte eine bewegte Geschichte. Und ist voller Geschichten mit echten Typen. Frühere Größen des Karlsruher SC verraten, wie es wirklich war. Damals, als noch keiner darüber reden konnte. Der Zeitgeist der 70er, 80er, 90er und 00er kickt mit.
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Im letzten Spiel seiner ersten Profisaison verabschiedete Klaus Theiss sein Vorbild Franz Beckenbauer aus der Bundesliga. Beim Zwischenstand von 3:1 für den Meister HSV gönnte Hamburgs Trainer Ernst Happel dem „Kaiser“ die Ovationen. Der KSC kam im Volkspark nach dessen Auswechslung noch zu einem 3:3. In sein zweites Jahr ging der da erst 19 Jahre alte Theiss als Etablierter.

Dass der Vorstand des KSC gegen Monatsende nervöser wurde, kannte der Libero der Karlsruher schon. Auch in jener Saison 1982/1983 kam nicht jeder Gehaltsscheck pünktlich. Einmal hielt das den Cheftrainer fern. Theiss: „Wir standen auf dem Platz. Keiner wusste, wo Horst Franz abgeblieben war.

Er kam einfach nicht. Erst ein, zwei Tage später wieder. Da fragte er, ob unsere Schecks alle da waren. Seiner war es nicht. So lange habe er nicht trainieren wollen.“ Theiss war da gelassener: „Ich war jung und brauchte das Geld nicht so, lebte bei meiner Mutter. Ich sammelte die Schecks auch mal an, ohne sie zur Bank zu tragen.“

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