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Baiersbronnerin startet in der Kombination

Pionierin reloaded: Wie Überfliegerin Würth die letzte Männer-Bastion des Wintersports stürmt

Svenja Würth hat mit dafür gesorgt, dass Skispringerinnen heute nicht mehr belächelt werden. Nun will sie auch in der Kombination Pionierarbeit leisten. Ein schwieriger Neuanfang – doch die junge Frau aus Baiersbronn kann nicht anders.

Attacke in der Loipe: Die frühere Skispringerin Svenja Würth aus Baiersbronn, hier beim Deutschlandpokal in Seefeld, versucht sich nun bei den Kombiniererinnen, die Mitte Dezember ihre Weltcup-Premiere feierten. Foto: Romina Eggert

Wenn sie anderen von ihrem Rollenwechsel erzählt, schlägt Svenja Würth nicht selten Unverständnis entgegen. Von Kommentaren nach dem Motto „Warum tust du dir das an?“, berichtet die Schwarzwälderin. Und von früheren Kolleginnen, die bei der Aussicht auf einen Kombinations-Abstecher nur müde lächeln – und rasch abwinken.

Die einst so erfolgreiche Skispringerin Würth, 2017 Weltmeisterin im Mixed, quält sich neuerdings nach der ihr so vertrauten Flugshow noch durch die Langlauf-Loipe – und das nun auch auf der großen Weltcup-Bühne. Bis vor wenigen Wochen war diese in der Nordischen Kombination nur den Herren der Schöpfung vorbehalten, dann stürmten Würth und Co die letzte männliche Bastion des Wintersports.

Der Umstieg habe auch mit ihrem ausgeprägten Ehrgeiz zu tun, sagt Würth, und mit ihrem Faible für Herausforderungen. Als junges Mädchen bettelte sie einst so lange, bis ihr die Mama zähneknirschend erlaubte, die Ballettschläppchen gegen Skischuhe einzutauschen.

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