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Kundgebung beim Bundesverfassungsgericht nach einer Stunde aufgelöst

Das passierte bei der Karlsruher Querdenker-Demo gegen die Corona-Maßnahmen

Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen nehmen auch in Karlsruhe an Schärfe zu. Eine aufgelöste Demonstration vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wuchs sich zu einem handfesten Problem aus. Die Polizei mühte sich, die Lage in den Griff zu bekommen. Die Stimmung war aggressiv.

Friedlicher Beginn: Vor dem Bundesverfassungsgericht versammelten sich rund 500 Demonstranten aus der Querdenkerszene. Mit 50 Teilnehmern war die Veranstaltung angekündigt worden. Ansprachen gab es keine. Die Probleme begannen nach der Beendigung. Foto: Jörg Donecker

Eigentlich begann die Demonstration völlig unspektakulär: Vor dem Bundesverfassungsgericht hatten sich am Donnerstag gegen 14 Uhr zunächst rund 200 Demonstranten aus der Querdenker-Szene versammelt, viele von ihnen ausgestattet mit Töpfen, Pfeifen und Tröten zum Krach machen.

Die Polizei führte vor der Demonstration Gespräche mit der Anmelderin, Susanne Heel aus Pforzheim. Die Regeln waren klar: Abstand einhalten oder Maske aufsetzen. Auch Gegendemonstranten zur Querdenkerdemo hatten sich versammelt. Der Student Lars Wandtke aus Karlsruhe hatte diese angemeldet. Diese Demo durfte am Zirkel stattfinden. „Wir würden aber gerne näher ran, um mit den Demonstranten in einen Dialog zu treten“, sagte Wandtke kurz vor Beginn den BNN.

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