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Nach Infektionen in Club

Dehoga kritisiert Topsy Turvy in Karlsruhe: „Hier ging es nur ums Geldverdienen“

Der Skandal um das Infektionscluster im Karlsruher Club Topsy Turvy zieht weiter seine Kreise. Nun meldet sich auch der Branchenverband Dehoga zu Wort.

Der Branchenverband Dehoga befürchtet nach zahlreichen Infektionen im Karlsruher Club Topsy Turvy negative Auswirkungen auf die gesamte Gastronomie. Foto: Christina Fischer

Der Branchenverband Dehoga befürchtet nach zahlreichen Infektionen im Karlsruher Club Topsy Turvy negative Auswirkungen auf die gesamte Gastronomie. „Solche Nachrichten können wir derzeit nicht gebrauchen. Denn nun bringt eine Kneipe die gesamte Gastro-Szene in Baden-Württemberg in Verruf“, sagt der Karlsruher Dehoga-Kreisvorsitzende Waldemar Fretz.

Bereits heute stelle die Corona-Verordnung für die Gastronomie eine hohe Hürde dar, so Fretz, der nun wieder Verschärfungen bei der Ermittlung der Kontaktdaten sowie striktere Kontrollen der 3G-Nachweise befürchtet.

„Schon heute will nicht jeder Gast die Vorgaben akzeptieren“, betont Fretz. Diskussionen über Sonderregeln für Geimpfte oder den Sinn und Zweck der Maßnahmen gehörten für viele Wirte deshalb zum Tagesgeschäft.

Besonders bitter an der Geschichte ist für Fretz, dass der Betreiber des Topsy Turvy noch nicht einmal die geltenden Vorgaben umgesetzt habe. „Hier ging es nur ums Geld verdienen“, so Fretz. „Dabei ist das keine Gastronomie, sondern eher eine Kaschemme.“

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