Skip to main content

Keule, Brust oder einfach ganz

Wo man rund um Karlsruhe die Weihnachtsgans „to go“ bekommt

Festliche Weihnachtsessen im Restaurant mit Freunden, Kollegen oder der ganzen Familie müssen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Auf die traditionelle Weihnachtsgans muss in der Region aber doch nicht verzichtet werden.

Der „König von Preußen“ in Marxzell-Frauenalb von René und Roy Rath (von links) ist nur eines von zahlreichen Restaurants, das Gans für mehrere Personen zum Fest anbietet. Foto: Sabine Zoller

Zahlreiche Gastronomen bieten die Weihnachtsgans „to go“, also zum Abholen an. „Wir haben eine stattliche Anzahl an Reservierungen und auch schon in einem Umkreis von 100 Kilometern sehr gut verkauft“, berichtet Bernhard Zepf, Patron des Erbprinz in Ettlingen, der mit seinem Lieferanten ein entsprechendes Kontingent für den exquisiten Weihnachtsschmaus vereinbart hat.

Ettlinger Erbprinz bietet Gans und Beilagen an

„Viele Familien halten an dieser Tradition fest, denn für sie beginnt Weihnachten erst dann, wenn die Gans auf dem Tisch steht“, sagt der Gastronom. Die Freiland-Gänse bietet er mit Blaukraut, Knödeln, Maronencreme und Sauce ausschließlich an den vier Festtagen vom Heiligen Abend bis zum 27. Dezember zum Abholen an.

Die Tiere kommen aus der Region Montrevel-en-Bresse im Südosten Frankreichs, eine ganze Gans bietet mit einem stattlichen Gewicht von rund drei Kilogramm ein Festessen für fünf bis sechs Personen. Bis zum 21. Dezember werden die Bestellungen der Kunden entgegengenommen, um für die Festtage entsprechend planen zu können. Am Abholtag werden die Gänse dann so verpackt, dass sie möglichst bis zum Verzehr knusprig bleiben.

Auch im Albtal sind die Gänse ein bedeutender Bestandteil des gastronomischen Weihnachtsgeschäfts. Roy und René Rath bieten im „König von Preußen“ bis zum 15. Januar wahlweise den Abholservice für eine halbe Gans für zwei Personen oder eine ganze Gans für vier Personen an. Als Beilagen gibt es Maronen, Apfelrotkohl, Semmelknödeln und Kartoffelknödeln beim Angebot des in Marxzell-Frauenalb, unweit der Klosterruine, gelegenen Restaurants.

To-go-Gans kann zuhause erwärmt werden

In beiden Fällen ist die Gans bereits portioniert und alle Beilagen verzehrfertig zubereitet. Allerdings ist sie kalt und vakuumverpackt, so dass sie termingerecht ganz einfach zu Hause erhitzt werden kann. Eine entsprechende Anleitung gibt es dazu, damit der Festtagsschmaus auch garantiert gelingt.

Im Restaurant Lamm in Rotensol kommen bei Karl Schwemmle ganze Schielberger Gänse in den Ofen. Mit Bratapfel, Burgunder-Rotkohl, Maronen und zweierlei Knödel gibt es sie „to go“ für vier Personen so lange der Vorrat reicht. „Wir verpacken das Gericht mit Beilagen in einer Mehrweg Thermobox mit Cromargan-Einsätzen, so dass dem direkten Verzehr zu Hause nichts mehr im Wege steht.“

In Bad Herrenalb gibt es auch kleinere Portionen

Wer kleinere Gänse-Portionen liebt, kann im Restaurant Klosterscheuer in Bad Herrenalb zwischen Gänse-Keule oder Gänse-Brust wählen. Inhaber Silvio Przybylowicz hat dazu als Inhaber einen flexiblen Service eingerichtet: „Wir benötigen für das Gericht mit Rotkohl, Maronen und Klößen eine Stunde Vorbereitungszeit“, sagt der Unternehmer.

Bis zum 11. Januar bleibt die Klosterscheuer täglich geöffnet und garantiert einen Abholservice in der Zeit zwischen 12 und 19.30 Uhr, bei dem die Gerichte in entsprechenden Wärmeboxen abtransportiert werden können.

Wer darüber hinaus direkt aus dem Ort oder den Teilorten Bernbach, Rotensol und Neusatz bestellt, kann das kostenfreie „Gänse-Taxi“ nutzen und sich das Gericht mit allen Zutaten nach Hause liefern lassen. „Wir haben dafür extra eine Person abgestellt – und wenn es eng wird, fahre ich selbst“, so Silvio Przybylowicz, der sich freut, wenn er seine Stammgäste an der Haustüre sieht.

nach oben Zurück zum Seitenanfang