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„Wäre eine permanente Zitterpartie gewesen“

Das sagen Ettlinger Abgeordnete zu einer möglichen Neuauflage von Grün-Schwarz

Von Pragmatismus bis Enttäuschung: Auf die Ergebnisse der Sondierungsgespräche für die Bildung einer neuen Landesregierung in Stuttgart reagieren die drei Ettlinger Vertreterinnen im Landtag unterschiedlich.

Rot und Gelb sind aus dem Spiel: Das ist das Ergebnis der Sondierungen für die Bildung der neuen Landesregierung in Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod picture alliance / dpa

Im Halbdunkel sitzt Alena Trauschel da, mit nachdenklichem Ausdruck, nur eine Gesichtshälfte ist im Spiel aus Schatten und Licht zu erkennen. Die Botschaft, die die 22 Jahre junge FDP-Abgeordnete aus dem Wahlkreis Ettlingen mit diesem Bild auf Instagram senden wollte, ist klar: Ich bin enttäuscht.

Der Slogan, den sie in den Farben ihrer Partei – grelles Pink und Gelb – mit auf das Schwarz-Weiß-Foto gepackt hat, erklärt, warum: „Die Grünen haben es heute verpasst, ein Signal des Aufbruchs zu senden.“

Bis zum 3. April hatten Trauschel und die FDP noch darauf gehofft, als Teil einer Dreierkoalition mit Grünen und SPD Regierungsverantwortung im Land übernehmen zu können – mit den finalen Sondierungsgesprächen, in denen die Spitzen von CDU und Grünen sich auf ein Grundlagenpapier für Koalitionsverhandlungen geeinigt haben, ist diese Hoffnung geplatzt.

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