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Prügel-Priester in Malsch?

Ehrenbürger im Zwielicht: Kinder von einst fordern Aufarbeitung von Gewalt durch Pfarrer Anton Böhe

Harte Schläge im Religionsunterricht und in der Kirche? Anton Böhe war bis in die 80er Jahre Pfarrer in Malsch. Jetzt schildern immer mehr Betroffene ihre Erlebnisse von einst und fordern eine Aufarbeitung.

Hier ist Anton Böhe (Zweiter von rechts) mit Kaplan Franz Alferi (rechts) zu sehen, der dem Pfarrer ab 1957 unterstellt war. Foto: Heimatfreunde Malsch

Vor Jahrzehnten ging es noch rauer zu in den Klassenzimmern, Handgreiflichkeiten gegen Schüler waren nicht selten. Erzählungen darüber hat jeder schon gehört.

In Malsch holt Pfarrer Anton Böhe nun 23 Jahre nach seinem Tod die Vergangenheit ein. Er war ab 1952 33 Jahre katholischer Pfarrer in Malsch. Ein Brief aus dem Ausland ans Rathaus hat einen Stein ins Rollen gebracht, der nun schwer zu bremsen ist. Nach und nach kommen Berichte über die Anwendung roher Gewalt ans Licht.

Es war nackte Angst, die Anton Böhe verbreitete.
Joe Degado, Zeitzeuge

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