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Wenig Verständnis für hartes Durchgreifen

28 Anzeigen: Polizei löst Adventsfenster-Treffen in Beiertheim wegen Corona-Verstößen auf

Jeden Tag ein anderes, weihnachtlich geschmücktes Fenster bestaunen - das wollte die Adventsfenster-Aktion von Bürgervereinen und Kirchen in Beiertheim und Bulach möglich machen. Doch beim letzten Treffen rückte die Polizei an und erstattete 28 Anzeigen. In den Stadtteilen hat man für das harte Durchgreifen wenig Verständnis, doch die Polizei sieht sich im Recht.

Bloß nicht stehen bleiben: Vor den Adventsfenster in Beiertheim und Bulach sind zu viele Menschen stehen geblieben – zumindest nach der Corona-Verordnung. Foto: Jörg Donecker

Mit mehreren Streifenwagen ist die Polizei bereits am 3. Dezember bei einem Adventsfenster-Treffen an einer beleuchteten Bank an der Alb aufgekreuzt, wie Teilnehmer im Nachgang berichten. Eine Anwohnerin hatte die Polizei gerufen.

Die Beamten beendeten die von den Bürgervereinen und Kirchen in Beiertheim und Bulach initiierte Aktion. Sie nahmen die Personalien von 28 Teilnehmern auf und erstatteten Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung. Ob Bußgeldbescheide verschickt werden, ist noch unklar.

In den beiden Stadtteilen ist das Unverständnis über das harte Durchgreifen der Polizei groß.

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