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Hygiene und Nachhaltigkeit

Corona bremst die Nachhaltigkeit in Karlsruhe aus - aber es gibt Lösungen

Die Corona-Pandemie mit Lockdown und vermehrten To-Go-Angeboten drückt in Karlsruhe die Nachhaltigkeits-Bilanz in Sachen Müllvermeidung. Dennoch gibt es Möglichkeiten, auf hygienische Weise auf Plastik und andere Einweg-Verpackungen zu verzichten.

Die Laufkundschaft fehlt: Im Unverpackt-Laden in Karlsruhe kaufen aktuell weniger Leute ein als sonst. Daran ist nicht nur das Homeoffice schuld – viele Kunden sind durch die Pandemie verunsichert. Foto: Jörg Donecker

Elke und Peter kochen eigentlich zu Mittag selbst. An diesem Montag haben sie aber spontan auf den Friedrichsplatz zu einer Currywurst im Pappteller gegriffen. „Aber wirklich nur ausnahmsweise“, betont Elke. Sie nehme auch im Corona-Lockdown eigentlich keine To-Go-Angebote in Anspruch, habe immer ihre eigene Stofftasche für Einkäufe dabei. „Aber es ist schon schade, dass man nicht mehr so einfach irgendwo einen Kaffee trinken kann.“

Viele andere wollen auf ihr gekauftes Mittagessen oder den wärmenden Kaffee vom Lieblingsanbieter im Lockdown nicht verzichten. Die Schließung der Gastronomiebetriebe seit Anfang November hat erneut einen Boom der To-Go-Angebote befördert – und damit auch das Müll-Aufkommen in den Abfallbehältern der Karlsruher Innenstadt deutlich erhöht, wie das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) auf BNN-Anfrage bestätigt.

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