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Projekt wirkt dennoch nach

„Eine Nummer zu groß für Ehrenamtliche“: Warum in Karlsruhe die Idee für ein Geburtshaus scheiterte

Eine Elterninitiative hat 2015 in Karlsruhe angekündigt, ein eigenes Geburtshaus gründen zu wollen. Die Pläne sind längst zu den Akten gelegt. Trotzdem wirkt das Projekt bis heute nach.

Einsatz für die selbstbestimmte Geburt: Der Verein „Happy Birthday“ hatte 2014 eine Demonstration organisiert, an der rund 1.400 Menschen teilnehmen. Wenig später entstand die Idee für ein Geburtshaus. (Archiv) Foto: Jörg Donecker

„Wir hatten uns schon viel vorgenommen“, sagt Miriam Sonnenbichler im Rückblick. Die grüne Ortschaftsrätin aus Stupferich war eines der Gründungsmitglieder des Elternvereins „Happy Birthday“, einer Initiative für selbstbestimmte Geburtskultur. Der lockere Zusammenschluss nahm sich schnell ein ambitioniertes Großprojekt vor. Zuerst organisierten die Mitglieder Demos oder Thementage über Gewalt in der Geburtshilfe.

2015 nahm sich der Verein vor, ein eigenes Geburtshaus zu gründen. Unter Hebammen stieß die Idee auf großes Interesse, sogar Immobilien besichtigte man. Nach den ersten öffentlichen Ankündigungen wurde es allerdings ruhig um das Projekt. Mittlerweile hat man die Pläne zu den Akten gelegt, trotzdem wirkt die Idee bis heute nach.

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