Skip to main content

Der Dienstwagen hat zwei Räder: Tausende Kilometer im Dienst

Oberbürgermeister im Landkreis Karlsruhe setzen auf Umweltbewusstsein statt Statussymbol

Ganz abgeschafft ist das persönliche Fahrzeug für Oberbürgermeister noch nicht. Der enge Terminplan sitzt den Politiker im Nacken. ÖPNV und Fahrrad sind für viele aber die Alternative.

Die Alternative ist sportlich: Aufs Fahrrad statt ins Auto sitzen viele der Oberbürgermeister im Landkreis Karlsruhe inzwischen, wenn sie zu Terminen fahren. Foto: Arne Dedert

Was vor einigen Jahrzehnten noch einem Statussymbol glich, ist inzwischen eher ein Zankapfel vieler Bürger: der Dienstwagen der Oberbürgermeister. Doch mit den klimapolitischen Zielen veränderte sich auch der Gebrauch der Fahrzeuge. Stadtoberhäupter, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn unterwegs sind, bilden auch im Landkreis Karlsruhe keine Seltenheit mehr.

Statt Benzin und Diesel wird zudem Strom getankt. Fahrgemeinschaft zum Kreistag gehören zum Alltag, diese würden allerdings aus eigener Tasche bezahlt: Die Teilnahme an den Sitzungen sei Privatangelegenheit und habe nichts mit dem Amt zu tun, darin sind sich die sechs Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte einig.

„Mein Dienstwagen steht in der Garage im Rathaus”, sagt Walter Heiler, Oberbürgermeister von Waghäusel, und meint damit seinen VW E-Golf . Genutzt wird er rein dienstlich. „Ich habe bewusst ein Elektro-Fahrzeug gewählt.” Denn für die kurzen Strecken rund um die Stadt reiche das vollkommen aus. „Ich fahre sowieso fast immer mit dem Fahrrad”, ergänzt Heiler.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang