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Das Ende der Sommerferien naht

So gehen große Karlsruher Firmen mit Reiserückkehrern um

Vorsicht - das ist das Grundprinzip der von den BNN befragten großen Firmen und Arbeitgeber in Karlsruhe. Wie gehen sie mit aus dem Urlaub zurückkehrenden Mitarbeitern um? Alle setzen in gewisser Weise auf Quarantäne und Coronatests, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung, wie die nicht repräsentative Umfrage zeigt. 

Das Ende der Sommerferien naht: Die Rückreisewelle rollt. Viele Karlsruher kehren wieder in die Stadt zurück, die Arbeitgeber treffen Vorsorge. Foto: Peter Sandbiller

Für die Raffinerie MiRO mit ihrem 1.000 Mitarbeitern ist der Blick auf Reisen in ein Risikogebiet zentral. „Wenn jemand in einem Risikogebiet war, muss er erst einmal in Quarantäne,” so MiRO-Sprecherin Yvonne Schönemann.

Ein Coronatest zur Umgehung der Quarantäne wird nicht akzeptiert. Nach 14 Tagen darf der Mitarbeiter zur Arbeit kommen – „wenn er oder im Haushalt lebende Personen keine Symptome zeigen”. Wer wissentlich in ein Risikogebiet reist, für den gibt es keine Entgeltfortzahlung, er kann auch keinen bezahlten Urlaub für die Quarantänezeit nehmen.

Wen die Einschätzung seines Reiseziels als Risikogebiet erst während seines Urlaubs ereilt hat, wird freigestellt, so eine Betriebsvereinbarung innerhalb der MiRO. Laut Schönemann sind aber nicht viele Beschäftigte betroffen, aktuell befänden sich „eine Handvoll Mitarbeiter” in Quarantäne. Den Partnerfirmen auf dem Areal habe man empfohlen, genauso zu handeln.

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