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Zahlungen bleiben aus

Karlsruher Unternehmer warten noch immer auf Corona-Hilfen

Kein Geld, keine Perspektive, dafür aber viel Bürokratie: Die komplizierte Antragstellung und das lange Warten auf die Corona-Hilfen verärgern auch in Karlsruhe die Unternehmer.

Allein im Verkaufsraum: Felix Offterdingers Whisky-Geschäft in der Karlsstraße ist seit Mitte Dezember geschlossen. Auf das Geld der Überbrückungshilfe wartet er seit Wochen. Den Antrag darauf hat er vor neun Wochen abgeschickt. Foto: Jörg Donecker

Schnell und unbürokratisch sollten die Überbrückungshilfen für Hotellerie und Handel während der Corona-Pandemie fließen. Das hatte die Bundesregierung den von Zwangsschließungen getroffenen Unternehmern versprochen. „Davon habe ich bislang aber noch nichts gemerkt“, sagt Marcus Fränkle.

Der Chef des Hotels „Blauer Reiter“ in Durlach hat bislang weder für den November noch für den Dezember Geld von der Bundesregierung erhalten. Weil Fränkle auch noch das Kurzarbeitergeld für den Großteil seiner 50 Mitarbeiter vorstrecken musste, ist er mittlerweile mit rund 300.000 Euro in Vorleistung gegangen.

Problematischer als die schleppende Auszahlung der Hilfen ist für den Hotelchef allerdings die Prognose für die kommenden Monate. Weil vom Staat ab Januar laut Fränkle nur noch die anrechenbaren Fixkosten erstattet werden, erhalte er „im optimalen Fall“ noch 70 Prozent der anfallenden Kosten zurückerstattet.

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