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Strafen fürs Filmen von Unfallopfern steigen

Bruchsaler Rettungskräfte berichten vom Alltag mit völlig distanzlosen Gaffern

Wer Unfalltote filmt oder fotografiert, muss künftig mit harten Strafen rechnen. Drei Rettungskräfte berichteten aus ihrem Alltag: Und dort treffen sie beinahe täglich auf Schaulustige und Gaffer, auf „Bordsteinkommmandanten” und rabiate Neugierige.

Gaffer auf der Gegenfahrbahn: Sie behindern oft die Arbeit der Einsatzkräfte, nicht selten passiert dann dort auch noch ein Unfall. Künftig steht das Filmen von Unfalltoten unter Strafe. Foto: Rene Priebe picture alliance/dpa

Marina Bosch, Tim Synovzik und Andreas Kroll werden bei ihrer Arbeit regelmäßig gefilmt und fotografiert. Es existieren Dutzende Filmchen im Netz mit ihnen – in Haupt- und Nebenrollen. Marina Bosch, Tim Synovzik und Andreas Kroll sind aber keine Schauspieler. Sie sind Rettungsassistentin, Notfallsanitäter und Feuerwehrmann.

Ich kann’s nicht nachvollziehen, wie man es menschlich verantworten kann, Opfer in einer hilflosen Lage abzubilden.
Tim Synovzik, DRK-Notfallsanitäter

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