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Schnelltestzentrum für Abschlussklassen

Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal testet Schüler und Lehrer auf Corona

Seit Montag dürfen auch die Abschlussklassen des Heisenberg-Gymnasiums Bruchsal wieder an die Schule. Doch wie kann man Schüler und Lehrer vor einer Corona-Infektion schützen? Tests sollen den Unterricht nun sicherer machen.

Vom Klassenzimmer zum Schnelltestraum: Medizinstudentinnen testen die Oberstufenschüler des Heisenberg-Gymnasiums Bruchsal. Foto: Eva-Maria Schauer

Seit Montag gibt es für die elften und zwölften Klassen des Heisenberg-Gymnasiums Bruchsal wieder Präsenzunterricht, um die 90 Schüler besser auf ihren Abschluss vorbereiten zu können.

Für einen bestmöglichen Schutz vor einer Corona-Infektion wurde ein mobiles Testzentrum in einem der Klassenzimmer eingerichtet. Die Schüler und Lehrer treten dabei nacheinander zum Testen ein und bekommen ihre Ergebnisse 15 Minuten später.

„Getestet wurde diesen Montag, Mittwoch und eventuell am Freitag, wenn Bedarf besteht“, erklärt Initiator Benedikt Bühler, der vor drei Jahren seinen Abschluss am Heisenberg-Gymnasium gemacht hat. Der Pharmaziestudent arbeitet in der Rathaus-Apotheke Grötzingen, die für das Schnelltestzentrum verantwortlich ist.

Ehemalige Schüler richten Testzentrum ein

Unterstützt wird Bühler von den zwei Medizinstudentinnen Anneli Ruhnke und Milena Hildenbrand, die ebenfalls ehemalige Schülerinnen der Schule sind. „Es ist ein tolles Gefühl, an der alten Schule zu testen und die Lehrer wiederzusehen“, schildern die beiden.

Schulleiter Manuel Sexauer freut sich über das Schnelltestzentrum am Gymnasium: „Man kann dadurch direkt erkennen, ob jemand eine Infektionserkrankung ohne Symptome hat“, erklärt er.

Außerdem bringe die Testmöglichkeit vor Ort praktische Vorteile: „Man muss keinen Termin mehr ausmachen, um sich woanders testen zu lassen, sondern kann das schnell am eigenen Arbeitsplatz tun.“

Land bezahlt die Tests für Lehrer

Besonders entlastend sei das für die Lehrer, die zuhause noch ihre Kinder betreuen müssen. Die Corona-Tests der Lehrer werden finanziell vom Land abgedeckt. Die ersten beiden Schnelltests für die Schüler wurden von der Schule gezahlt.

„Auf Dauer ist dies aber nicht möglich, weil wir keine finanziellen Mittel dafür haben“, so Sexauer. Zukünftig liege es am Land, ob hierfür Gelder gestellt werden oder die Schüler die Tests selber zahlen müssen.

Damit die Oberstufenschüler ihre Abschlüsse einigermaßen normal machen können, hofft Sexauer auf Präsenzunterricht bis Ende des Schuljahres.

Wann die restlichen Schulklassen wieder in die Schule kommen dürfen, sei noch unklar: „Bislang läuft für diese Schüler alles digital. Das wird wohl bis zu den Oster- oder Pfingstferien so bleiben“, vermutet der Schulleiter.

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