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Undichte Stelle an einer Abwasserleitung

Leck im Atomkraftwerk Philippsburg

Im Kernkraftwerk Philippsburg hat es eine undichte Stelle an einer Abwasserleitung gegeben. Es handelt sich um ein meldepflichtiges Ereignis der niedrigsten Stufe. Durch die ausgetretene Flüssigkeit habe keine Gefahr bestanden, es sei nichts nachgewiesen worden.

Das Gelände des AKW Philippsburg. Hier standen bis Mai noch zwei Kühltürme, die nach der Stilllegung der Anlage gesprengt wurden. Foto: Peter Sandbiller

Im Kernkraftwerk Philippsburg (Block 1) ist eine undichte Stelle, eine sogenannte Tropfleckage, an einer Rohrleitung der Abwasseraufbereitung festgestellt worden. Dabei handelt es sich um ein meldepflichtiges Ereignis, das innerhalb von fünf Werktagen angezeigt werden muss. Das hat das Umweltministerium Baden-Württemberg mitgeteilt.

Für den Betreiber des Kernkraftwerks handelt es sich um die Meldekategorie „Normal“, mit keiner oder geringer sicherheitstechnischer Bedeutung auf Stufe 0 nach der internationalen INES-Skala. Messungen ergaben, dass die „Aktivität der ausgetretenen Flüssigkeit“ unter der Nachweisgrenze lag“, schreibt das Ministerium.

Eine vergleichbare undichte Stelle sei an einer anderen Abwasserleitung bereits im April 2020 aufgetreten. In der aktuell betroffenen Rohrleitung wurde aufbereitetes Waschwasser geführt. Dieses besitzt keine oder eine nur sehr geringe radioaktive Belastung. Korrosion gilt als Ursache für die Leckage, die Leitung wurde provisorisch abgedichtet.

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