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„Hausfestspiel“ im Februar

Rettet das Streaming die klassische Musik? Auch das Festspielhaus Baden-Baden geht jetzt live

Klassische Musik boomt auch im Internet. Das wachsende Streaming-Angebot verzeichnet viel Nachfrage. Nun plant auch das Festspielhaus Baden-Baden ein Online-Programm.

Bildschirm statt Bühne: Auch die Klassikszene setzt auf neue mediale Verbreitungswege. Am Festspielhaus Baden-Baden werden Livestreams bereits für Workshops genutzt (siehe Foto), nun ist auch ein Festival geplant. Foto: Michael Gregonowits

Eine Rückkehr der klassischen Musik auf die Bühnen ist weiterhin nicht in Sicht. Dafür nimmt ihre Präsenz auf den Bildschirmen zu. Und die Zielgruppe zeigt bislang keine Streaming-Müdigkeit.

Nach der erstmals rein digital veranstalteten Salzburger Mozartwoche Ende Januar meldeten die Veranstalter, man habe „eine breite Resonanz in der ganzen Welt“ erzielt. Besonders die Weltpremiere und die Berichterstattung über die Entdeckung des zuvor unbekannten Mozart-Stücks KV 626b/16 habe „Millionen von Mozartfans“ erreicht.

Die Oper Frankfurt verzeichnet mit ihrer wöchentlichen Kammerkonzert-Reihe „Bühne frei“ beachtliche Abrufzahlen. Beim jüngsten Termin sang unter anderem der Bassbariton Nicholas Brownlee, der bis zum vergangenen Sommer am Staatstheater Karlsruhe engagiert war, Arien von Donizetti und Bizet. Das Video kam bislang innerhalb weniger Tage auf über 21.000 Aufrufe.

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