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Pellegrino hatte fast mit dem Leben abgeschlossen

Nach schwerer Covid-19-Erkrankung: Gernsbacher zeigt Unverständnis über Demos in Berlin

Gino Pellegrino (50) aus Gernsbach-Hilpertsau, der nach einer Nierentransplantation zur Gruppe der Risikopatienten gehört, war im März an Covid-19 erkrankt. Drei Wochen wurde er im Städtischen Klinikum Karlsruhe behandelt - eine davon auf der Intensivstation.

Schmiedet wieder Pläne: Gino Pellegrino hat den schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung überstanden. Drei Wochen lag der Murgtäler im Städtischen Klinikum Karlsruhe. Für die Ärzte und die Pflegekräfte findet er viele Lobesworte. Foto: Hans-Jürgen Collet

Im März glaubt Gino Pellegrino nicht mehr, dass er seinen 50. Geburtstag am 10. Juli noch erleben wird. Der dreifache Familienvater aus Gernsbach-Hilpertsau, infiziert mit dem Coronavirus, liegt im Krankenhaus. Nach einer Nierentransplantation gut fünf Jahre zuvor gehört er zur Corona-Risikogruppe der Menschen mit Vorerkrankungen.

In der Klinik benötigt er starke Schmerzmittel, leidet an Atemnot und wenn er Essen nur sieht, bekommt er einen Würgereiz. Er steht kurz vor der Beatmung. „Ich hatte Angst einzuschlafen, weil ich gedacht habe, ich wache nicht mehr auf oder ich ersticke.” Es folgen viele Nächte ohne eine Mütze Schlaf.

Doch er kriegt die Kurve, im BNN-Gespräch zeigt er sich im Rückblick voll des Lobes über die Ärzte und das Pflegepersonal im Städtischen Klinikum Karlsruhe. Nach sieben Tagen kann er die Intensivstation verlassen. „Als ich wieder ins Zimmer komme, sehe ich draußen den blauen Himmel, die grünen Blätter und denke: Wie schön ist doch die Welt.”

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