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Metzgereien verschwinden von der Landkarte

Murgtäler Metzger kritisiert Politik: „Familienbetrieben droht das Aussterben“

Die Metzgereien im Murgtal sterben aus. Nur noch ein Betrieb schlachtet selbst. Ein Metzger aus Michelbach erklärt, wie die Branche aus seiner Sicht noch zu retten ist.

Kritik an der Politik: Der Michelbacher Metzger Michael Lust, hier bei einer Hausschlachtung, warnt vor einer Überlastung der kleinen Dorfmetzgereien durch EU-Verordnungen. Foto: Christian Bodamer

Gerade mal ein Metzger im Murgtal schlachtet heute noch selbst. Viele Familienbetriebe schließen, weil ihnen der Nachwuchs fehlt. Die Konkurrenz durch die großen Discounter ist erdrückend. Hat die Branche ein Imageproblem? Können die Dorfmetzgereien dennoch überleben? Ein Fleischer aus Michelbach hat wenig Hoffnung.

Mehr als 20 Jahre lang betrieb Leo Lust seine Metzgerei in Michelbach. Seit zwei Jahren ist sie geschlossen. Sein Sohn Michael zerlegt Rinder im Edeka-Fleischwerk in Rheinstetten. „Es wird immer schwieriger, eine kleine Metzgerei zu führen“, sagt er. „Den Familienbetrieben droht das Aussterben.“

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