Skip to main content

„Tag des deutschen Apfels“ am 11. Januar

Obst- und Gartenbauverein Loffenau bangt um die Zukunft der Streuobstwiesen

Auf die Streuobstwiesen im Murgtal wartet eine bange Zukunft. Es fehlt an jungen Bäumen, die von kommenden Generationen genutzt werden können. Auch der „Tag des deutschen Apfels“ am 11. Januar kann wegen Corona nicht viel bewegen.

Inmitten eines Apfelspaliers: Mehr als die Hälfte der etwa 45 Bäume des OGV Loffenau sind Apfelbäume. Der Vorsitzende Frank Dannenmaier schätzt an dem Obst, dass vielseitig verwendbar ist. Foto: Adrian Mahler

Die Zukunft der Streuobstwiesen im Murgtal steht auf der Kippe. Viele Bäume auf den Streuobstwiesen seien zu alt und ungepflegt, erklärt der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Loffenau. Ein junger Apfelbaum braucht zunächst zehn Jahre, bis er zum ersten Mal Äpfel trägt. Deshalb müsse man dringend neue Bäume setzen, um die Wiesen für die kommenden Generationen ansatzweise attraktiv zu erhalten.

Am Kugelberg zwischen Loffenau und Gernsbach zeige sich exemplarisch, wie schlecht es um die Streuobstwiesen im Murgtal bestellt ist, sagt der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Loffenau (OGV). Frank Dannenmaier fügt an: „Die Leute scheren sich in der heutigen Zeit nicht mehr so um die Äcker und Wiesen. Da fehlt einfach das Bewusstsein“.

Deshalb bleibe ein großer Anteil der Äpfel einfach auf den Äckern liegen. Schließlich sei es einfacher, Obst direkt im Supermarkt zu kaufen, statt es vor Ort aufzusammeln. Spaziergängern offenbart sich deshalb am Kugelberg und auch andernorts im Murgtal ein Bild der Verwahrlosung - ungepflegte Bäume und viele Hecken.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang