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Rathausplatz wird Großbaustelle

Acherner Weihnachtsmarkt muss auf den Adlerplatz umziehen

Am 26. September wird der Rathausplatz zur Großbaustelle. Und obwohl eine Absage des Weihnachtsmarkts im Gespräch war, hat man jetzt eine Lösung gefunden.

Ein Platz vor mehreren Geschäften ist zur Hälfte gepflastert und abgesperrt.
Foto: Michaela Gabriel

Der Acherner Weihnachtsmarkt findet 2022 auf dem Adlerplatz statt. Das gaben diesen Freitag Oberbürgermeister Klaus Muttach und Citymanager Dirk Dufner bekannt. „Der Einzelhandel ist über diese Lösung sehr froh“, hieß es. Ein Weihnachtsmarkt im Stadtgarten oder auf dem Parkplatz beim Geschäftshaus Badischer Hof hatte beim Verein „Achern aktiv“ als Veranstalter keine Mehrheit gefunden.

Grund für den Umzug des Weihnachtsmarktes von seinem angestammten Platz vor dem Rathaus Am Markt ist der Umbau des Rathausplatzes, der diesen Monat beginnt.

Seit März ist die Acherner City eine Großbaustelle. Marktplatz, Rathausplatz, Wilhelm-Schechter-Straße und ein Abschnitt der Hauptstraße werden neu gestaltet. Die Gesamtmaßnahme soll bis Sommer 2023 dauern. Diesen Monat geht das mehr als vier Millionen Euro teure Projekt in eine neue Phase, die für Bürger und Geschäftswelt erneut Veränderungen bedeutet. Dazu gehören die Verlegung des Wochenmarktes in die Ratskellerstraße und die Freigabe der Hauptstraße für den Verkehr in beide Richtungen.

Bis Ende September sollen die Arbeiten an der Hauptstraße in der Stadtmitte fertig sein. Sie wird am 23. und 24. September wie geplant zur Genussmeile des Streetfood-Festivals von „Achern aktiv“.

Auch der Acherner Wochenmarkt muss umziehen

Am 26. September steht dann die Sperrung des Rathausplatzes und die Einrichtung einer Baustellenzufahrt von der Hauptstraße her an. Andrea Ohnesorg vom Fachgebiet Tiefbau bei der Stadtverwaltung kündigte an, dass vor der Eingangstreppe des Rathauses Am Markt gleich zu Beginn ein großes Loch ausgehoben werden muss.

Es werde für einen Technikschacht benötigt, der zwei bis drei Wochen später von einem Schwerlastfahrzeug angeliefert und mit einem großen Kran in die Grube gehoben werden soll. Außerdem bekomme der Rathausplatz eine unterirdische Regenwasserzisterne und einen Grundwasserbrunnen für die künftige Bewässerung der Baum- und Pflanzenbeete.

Der Wochenmarkt werde dem 20. September an neuer Stelle stattfinden, kündigt Muttach an. Er zieht dann zunächst auf die frisch gepflasterte Fläche vor Media Elektra und Apotheke am Rathaus um und dehnt sich zusätzlich in die Fußgängerzone in der Ratskellerstraße aus. Dienstags sollen die Stände dort von der Hauptstraße bis zur Arztpraxis aufgebaut werden, samstags nur bis zum Modehaus Wolber.

Die Pflasterarbeiten vor Apotheke und Elektrofachmarkt standen während der Sommerferien still, sollen nun aber abgeschlossen werden. Mit der Fertigstellung des neuen Pflasters auf dem übrigen Marktplatz sei bis Ende Oktober zu rechnen, so Ohnesorg. Vom 1. November an werde der Marktplatz voraussichtlich komplett für den Wochenmarkt zur Verfügung stehen. Lediglich den Brunnen werde man bis dahin noch nicht wieder aufgebaut haben.

Zwischen Rathaus Am Markt und Sparkassengebäude sollen die großen Platanen Gesellschaft bekommen. Die Grube dort wird mit Pflanzsubstrat als Boden für ergänzende Baumpflanzungen im kommenden Jahr gefüllt, so Ohnesorg. Die Projektleiterin bei der Stadtverwaltung kündigt auch an, dass die Pflasterwürfel aus Granit, die auf dem Rathausplatz ausgebaut werden, wiederverwendet werden: in einem 70 Zentimeter breiten Pflasterband, das den neuen Rathaus- und Marktplatz in geschwungenen Linien umgeben wird.

Der Adlerplatz ist zwar keine Dauerlösung, aber ein guter Notbehelf.
Klaus Muttach, Oberbürgermeister

„Für den Weihnachtsmarkt war bei Achern aktiv auch ein Verzicht im Gespräch“, sagte Citymanager Dirk Dufner. Auf dem Adlerplatz unter Bäumen jedoch werde man ein schönes Ambiente schaffen können.

Damit komme man nicht zuletzt dem Wunsch des Oberbürgermeisters nach. Dieser sagte: „Ich wünsche mir den Weihnachtsmarkt sehr. Der Adlerplatz ist zwar keine Dauerlösung, aber ein guter Notbehelf.“

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