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Rohbauarbeiten gestartet

Neuer Aldi in Ötigheim soll im Juni eröffnet werden

Trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse geht Aldi-Projektmanager Ingo Brunner derzeit davon aus, dass die neue Aldi-Filiale in Ötigheim planmäßig im Juni eröffnet werden kann. Die Abbrucharbeiten sind erledigt, jetzt geht es an den Rohbau.

Start der Rohbauarbeiten: Nach dem Abriss der Nebengebäude und der Entkernung des Bestandsgebäudes werden ab jetzt das künftige Warenlager, der Leergutraum und der Eingangsbereich der neuen Aldi-Filiale in Ötigheim errichtet.  Foto: Ralf Joachim Kraft

Die Bauarbeiten für die Aldi-Filiale in Ötigheim laufen derzeit „halbwegs nach Plan“, berichtet Ingo Brunner, Projektmanager bei der für Ötigheim zuständigen Aldi Süd Regionalgesellschaft Rastatt, auf Anfrage dieser Redaktion. Die Arbeiten am Bestandsgebäude des früheren Edeka-Marktes Fitterer an der Industriestraße 40 begannen Anfang Oktober.

Geplant ist neben einem Umbau auch die Erweiterung des Gebäudes, das Aldi Süd im Spätsommer vorigen Jahres von Edeka übernommen hat.

„Das Wetter spielt dem Zeitplan momentan zwar nicht gerade in die Karten, aber dennoch haben wir weiterhin eine Inbetriebnahme im Sommer im Visier und gehen davon aus, dass wir unseren Markt wie geplant im Juni eröffnen können“, so Brunner.

Seiner Aussage zufolge sind die Abbrucharbeiten abgeschlossen. Die Nebengebäude wurden abgerissen und das Hauptgebäude ist inzwischen vollständig entkernt. Die Rohbauarbeiten haben gerade begonnen.

Bauarbeiten verlaufen „halbwegs nach Plan“

Neu gebaut werden ab jetzt das künftige Warenlager, der Leergutraum und der Eingangsbereich der Filiale. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird das Gebäude eine neue Fassade erhalten – „und auf dem Dach wird eine Fotovoltaikanlage Strom erzeugen“, so Brunner.

Auf dem künftigen Parkplatz werden den Kunden einmal 104 Kfz-Stellplätze und eine Elektrotankstelle zum kostenfreien Aufladen ihrer Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Aldi Süd war laut Brunner schon lange an einem Standort in Ötigheim interessiert. „Wir hatten schon früher einige Versuche gestartet, uns in Ötigheim anzusiedeln, weil wir hier aufgrund der attraktiven Lage und der Entwicklung des angrenzenden Neubaugebiets Hagenäcker viel Potenzial und einen entsprechenden Bedarf sehen“, sagte der Projektmanager bereits im März 2020, als er im Gemeinderat das Vorhaben vorstellte.

Fotovoltaik kommt auf das Dach

In umfangreichen Vertragsverhandlungen mit dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein und den Nachbargemeinden wie auch zwischen Aldi Süd und Edeka konnte seinerzeit die gewünschte Ansiedlung ermöglicht werden.

Der Bauherr sieht, entsprechend dem raumordnerischen Vertrag zwischen Bietigheim, Ötigheim und dem Regionalverband, die genehmigte maximale Verkaufsfläche von 1.200 Quadratmetern vor.

Das 7.876 Quadratmeter große Baugrundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Neues Gewerbegebiet“.

Das eingeschossige Flachdach-Gebäude hat eine Größe von 54 mal 39 Metern und ist am höchsten Punkt 6,60 Meter hoch. Seinen Beitrag zum Klimaschutz will Aldi Süd durch den Einsatz neuester Kältetechniken und die Abdeckung des Strombedarfs durch Fotovoltaik und zusätzlichen „Grünstrom“ leisten.

Im Innern setzt das Unternehmen laut Brunner auf eine „helle Ladenarchitektur und ein modernes Erscheinungsbild“.

Auch Produkte von regionalem Bäcker

Eingerichtet werden soll der Markt nach dem „aktuell modernsten Einrichtungskonzept“. Wie in den anderen Märkten der Region erwarten die Kunden auch im Ötigheimer Markt ein vollwertiges Sortiment mit 1.500 Artikeln, wechselnde Themenwelten mit jeweils 90 Produkten und mehr als 300 Artikel im Biosortiment.

Schon am Eingang haben sie den Unternehmensangaben zufolge eine große Auswahl an frischem, teils gekühltem Obst und Gemüse, Frischfleisch und Fisch.

Mit dem Angebot „Meine Backwelt“ soll es ein weiteres „Frische-Highlight“ geben, wie der Projektmanager sagt. Das Backwarensortiment umfasst standardmäßig mehr als 30 Artikel.

Hinzu kommen noch rund 25 regionale Produkte der Bäckerei Griesinger. „Mit der neuen Gestaltung legen wir den Fokus noch deutlicher auf die Frische unserer Waren“, so Ingo Brunner.

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