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„I hätt do mol e Frog”

PFC-belastetes Material? - Riesiger Erdhügel blockiert seit Jahren die Fahrbahn in Rastatt

Der Anblick ist skurril: Ein riesiger Erdhaufen blockiert auf einer Länge von 130 Metern eine Seite der Industriestraße in Rastatt. Und das seit Jahren. BNN-Leser Ekkehard Stahlberger will wissen: Was hat es damit auf sich? Sein Verdacht: Es könnte sich um Material handeln, das mit PFC belastet ist.

Wie ein Hochwasserdamm: Ekkehard Stahlberger zeigt auf den 130 Meter langen Erdwall in der Industriestraße. Foto: Holger Siebnich

Die Industriestraße zieht sich zweispurig durch Rastatts Westen. Das gilt auch für die letzten Meter, die im Gewerbegebiet Rotacker liegen. Befahrbar ist dort allerdings nur eine Seite. Auf der anderen türmt sich auf einer Länge von rund 130 Metern ein riesiger Erdhügel auf, der mittlerweile dicht bewachsen ist. Laut BNN-Leser Ekkehard Stahlberger blockiert der Wall schon seit mehreren Jahren die Straße. Sein Verdacht: Es könnte sich um Aushub-Material handeln, das mit PFC belastet ist.

„Das liegt schon seit vier oder fünf Jahren hier“, sagt Stahlberger bei einem Treffen vor Ort. Er hat sich im Rahmen der Aktion „I hätt do mol e Frog” an unsere Redaktion gewandt, um dem Geheimnis des Hügels auf die Spur zu kommen. Der Anblick ist skurril. Wie ein Hochwasserdamm ist das Material mehr als mannshoch aufgeschichtet.

Dichter Bewuchs zeugt davon, dass die Erde dort schon lange liegt. Sie bedeckt nicht nur die Straße, sondern auch den Gehweg. Zwei Straßenlaternen ragen aus dem Dickicht heraus. Immer wieder fahren Autos vorbei. Sie haben zwar genug Platz, Begegnungsverkehr ist aber nicht möglich.

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