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Weihnachtsbeleuchtung in Rastatt

Rastatt soll im Advent auch ohne Weihnachtsmarkt festlich strahlen

Kein Budenzauber, keine Glühweinpyramide und keine Schlossweihnacht: Das Corona-Virus hat allerorts die Pläne für Weihnachtsmärkte unter Pandemiebedingungen in der Schublade verschwinden lassen. Drohen den Innenstädten damit düstere Zeiten?

Hängen schon: Die Lichterkegel in der Herrenstraße sind bereits installiert. Ende November soll die Weihnachtsbeleuchtung in der Kernstadt erstrahlen. Foto: Ralf Joachim Kraft

Endlich hat sich die Schlossweihnacht etabliert. Endlich läuft der Weihnachtsmarkt immer bis zum 23. Dezember. Und nun? Kommt Corona und macht alle Pläne für eine weihnachtliche Innenstadt zunichte.

Doch gerade weil Corona droht, die Adventszeit zu entzaubern, entscheiden sich viele Kommunen dafür, jetzt erst recht für Lichterglanz zu sorgen. „Wir tun das auch“, sagt die städtische Pressesprecherin Heike Dießelberg auf Nachfrage unserer Redaktion. „Wir werden trotzdem versuchen, die Stadt in ein festliches Licht zu rücken.“

Mancherorts hängen bereits Lichterkegel

In der Herrenstraße hängen bereits die Lichterkegel in den Bäumen, und auch in den anderen Straßen wird in den kommenden Wochen wieder die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Neue Lichterketten würden dafür aber nicht gekauft, so Dießelberg. „Wir haben ja erst in eine neue Beleuchtung investiert.“

2018 hatte die Stadt eine halbe Million Euro in den Haushalt eingestellt, um eine moderne LED-Beleuchtung kaufen zu können. Seitdem strahlen Sterne und kleine Engelchen um die Wette.

Die Stadt soll ein Weihnachtserlebnis haben.
Heike Dießelberg, Pressesprecherin der Stadt Rastatt

Auch wenn kein zusätzliches Leuchtmaterial angeschafft wird – besonders soll die Weihnachtszeit auch im Corona-Jahr werden. „Es kann schon sein, dass es in diesem Jahr nochmal etwas opulenter wird“, so Dießelberg. Wie immer werde vor dem Rathaus ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt.

Ab Ende November soll es soweit sein

Und auch die Elemente, die normalerweise die beiden Weihnachtsmärkte im Ehrenhof und auf dem Marktplatz miteinander verbinden, sollen eingesetzt werden. Ab Ende November werden laut Stadtsprecherin alle Lichtelemente leuchten.

Derzeit prüft das Stadtmarketing auch noch, welche Möglichkeiten es statt eines klassischen Weihnachtsmarkts geben könnte. Die Idee, Einzelbuden aufzustellen, werde angesichts der aktuellen Verordnungen gründlich unter die Lupe genommen.

„Die Gespräche laufen aber“, gibt sich Dießelberg optimistisch. Vor dem erneuten Lockdown hatten andere Städte solche Konzepte bereits umgesetzt. „Auch wenn vieles noch unklar ist. Die Stadt soll ein Weihnachtserlebnis haben.“

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