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TV-Casting-Show

Rastatter Sängerin will mit „Tränen aus Kajal“ in den Recall von DSDS

Vivien Schwestka aus Rastatt tritt in der aktuellen Staffel der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar auf“. Schafft sie es an diesem Dienstagabend die Jury zu überzeugen und eine Runde weiterzukommen?

Will die Jury überzeugen: Vivien Schwestka aus Rastatt singt an diesem Dienstag während des Castings bei der Fernsehsendung „Deutschland sucht den Superstar“. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Ihre Nervosität hat sie schon einmal ausgebremst. Es war ein Gesangswettbewerb in Karlsruhe. Als Vivien Schwestka aus Rastatt auf der Bühne stand, hat sie keinen Ton mehr getroffen. Sie erinnert sich daran, als wäre es erst gestern passiert. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt.

„So schief habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesungen“, erzählt die 21-Jährige aus Rastatt. Dabei lacht sie herzlich. Das ist jetzt fünf Jahre her. An diesem Dienstag, 12. Januar, ist Schwestka im Casting der 18. Staffel der Fernsehsendung „Deutschland sucht den Superstar“ zu sehen (DSDS, RTL, 20.15 Uhr).

Vivien Schwestka ist es gewohnt, zuzupacken.

Die junge Frau wirkt selbstbewusst. Im wahren Leben arbeitet sie als Fertigungsmechanikerin in der Automobil-Branche – nach wie vor eine Männerdomäne. Schwestka ist es gewohnt, ihre Frau zu stehen und zuzupacken. Das merkt man sofort.

„Die Woche vor dem Casting war schrecklich. Wenn ich nur daran dachte, habe ich schon gezittert“, sagt die Rastatterin. Als dann das Schiff in Rüdesheim am Rhein angelegt hat, auf dem die Sendung im September aufgezeichnet wurde, dachte Schwestka sie „kippt vor Nervosität um“.

Erwin Kintop bei einem Fan-Treffen begegnet

Schon als kleines Kind war die 21-Jährige ein großer Fan der RTL-Castingshow. Sie hat die Auftritte von Pietro Lombardi, Erwin Kintop und Marko Jurcevic im TV mitverfolgt. Bei der Teilnahme des Rastatters Kintop war Schwestka 14 Jahre alt.

Schmunzelnd erzählt sie, dass sie damals bei einer Verlosung für ein Fan-Treffen per E-Mail teilgenommen hat. Wie es der Zufall so wollte, hat Schwestka zu ihrer großen Freude sogar gewonnen.

In der Jury der aktuellen DSDS-Staffel sitzen neben Dieter Bohlen noch Maite Kelly und Mike Singer. Letzterer kommt aus Kehl und hat mit Hilfe einer Casting-Show seinen Durchbruch im deutschen Musikgeschäft geschafft.

Eigentlich saß auch Michael Wendler in der Jury. Der wurde vom Privatsender aber wegen seiner verschwörungstheoretischen Äußerungen aus der Sendung geschnitten. In der Auftaktfolge war er noch zu sehen gewesen, was heftige Kritik auslöste.

Freunde und Familie haben Mut gemacht

„Es war schon immer mein großer Traum, auch mal bei DSDS teilzunehmen“, meint Schwestka. Nur getraut hat sie sich nie so richtig. Ihre Familie und Freunde haben sie ermutigt. Ihr immer wieder gut zugeredet und Mut gemacht. „Vivi, mach doch endlich mal mit“, haben sie ihr gesagt.

Singen ist Schwestkas große Leidenschaft. Sie singt alles – von Balladen bis hin zu Rap-Songs. Das Casting auf dem Rhein dauerte knapp acht Stunden. Ihre Gruppe bestand aus 15 Kandidaten. Vor der Jury sang sie „Tränen aus Kajal“ von Céline.

Kann ich wirklich zeigen, was ich kann, ohne es wieder zu versemmeln?
Vivien Schwestka, Sängerin

Die Rastatterin war eine der Letzten ihrer Gruppe, die vor der Jury auftreten durfte. Mit jedem Kandidaten, von Minute zu Minute, stieg in ihr der Druck. In ihrem Kopf hämmerten ständig dieselben Fragen: „Kann ich abliefern? Kann ich wirklich zeigen, was ich kann, ohne es wieder zu versemmeln?“

Das Selbstbewusstsein ist gewachsen

Schwestka weiß, sie ist älter und auch reifer geworden. Dabei ist auch ihr Selbstbewusstsein gewachsen. Sie weiß, ihre Familie und Freunde stehen hinter ihr. Während des Castings sei eine Nachricht nach der anderen auf ihrem Handy eingetrudelt, ob es schon was Neues gebe.

Dann der große Moment: Die Sängerin steht vor den vier DSDS-Juroren. In diesen paar Minuten musste sie funktionieren. „Im Vergleich zu meinem Auftritt damals in Karlsruhe, war das ein Nervositäts-Level mal tausend“, erinnert sie sich.

Schwestka denkt, dass sie mittlerweile ganz gut damit umgehen kann. „Zumindest hoffe ich das“, sagt sie und lacht. Ob die Rastatter Sängerin es wirklich in den Recall geschafft hat, ist am Dienstagabend bei RTL zu sehen.

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