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Obergeschoss steht seit 2015 leer

Zieht Ikea in die leeren Räume in der Rastatter Schlossgalerie?

Die Schlossgalerie in Rastatt feierte vor fünf Jahren Eröffnung. Doch seitdem stehen große Flächen im zweiten Obergeschoss leer. Auch ein Eigentümerwechsel vor zwei Jahren hat daran nichts geändert. Der städtische Wirtschaftsförderer hat einen Traum: Mal wieder geht es um einen schwedischen Möbelhersteller.

Auffällige Fassade: Die Schlossgalerie in Rastatt buhlt seit fünf Jahren um Kundschaft und auch um weitere Mieter. Foto: Hans-Jürgen Collet

Christine Garbett ist zufrieden. „Es gibt hier alles, was ich brauche“, sagt die Frau, die gerade die Schlossgalerie verlassen hat. Bei anderen Kunden steht ein Elektromarkt ganz oben auf der Wunschliste. Auf ein solches Angebot hatten viele Rastatter schon zur Eröffnung vor fünf Jahren gehofft. Doch auch ein Eigentümerwechsel des Einkaufszentrums vor zwei Jahren brachte bislang keine Bewegung in die Sache. Im zweiten Obergeschoss stehen nach wie vor große Flächen leer. Eine ganz besondere Vorstellung hat der städtische Wirtschaftsförderer Torsten von Appen. Die hat mit einem schwedischen Möbelhaus zu tun.

Als die Schlossgalerie 2015 eröffnete, herrschte Aufbruchstimmung. Einem Planer des 50-Millionen-Euro-Projekts wurden damals die Worte zugeschrieben: „So ein Zentrum gehört eigentlich nach München.“ Drei Monate nach dem Startschuss waren auch die Stimmen im skeptischen Rastatter Einzelhandel ruhiger geworden. Thomas Richers, der Vorsitzende des Gewerbevereins RA , sagte zu diesem Zeitpunkt: „Viele Einzelhändler sind von der neuen Schlossgalerie und ihren Auswirkungen positiv überrascht.“

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