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Geräusche belasten Anwohner

CDU-Gemeinderäte fordern Mindestabstand von Windrädern zu Siedlungen

Die CDU-Fraktionen in Ettlingen, Malsch, Baden-Baden und Forbach fordern einen größeren Mindestabstand von Windrädern zu Wohnsiedlungen. Denn Anwohner leiden unter den Geräuschen. Mehr Abstand würde den Windkraft-Ausbau stoppen.

Nicht zufrieden mit dem Windpark: Ursula Kretzmann, Ingo Zerrer und Monika Swidersky ärgern sich übder die Lärmbelästigung. Foto: Lara Teschers

Elf Windräder zählt der Windpark in Straubenhardt. Elf Windräder, auf die die Anwohner in Bad Herrenalb-Neusatz täglich schauen - und die sie hören. „Es ist eine Katastrophe“, sagt Monika Swidersky. Seitdem sie dort stehen, wache sie jede Nacht auf. Swidersky wohnt rund 1.300 Meter entfernt von den Windrädern – fast doppelt so weit, wie es der bisherige Orientierungswert für den Abstand in Baden-Württemberg vorsieht.

Der beträgt laut Landesumweltanstalt 700 Meter zu Wohngebieten. „Bei diesem Abstand wird erfahrungsgemäß nachts ein Außenpegel von 40 Dezibel eingehalten“, teilt die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg mit. Das ist ungefähr so laut wie ein Kühlschrank oder leichter Regen. Trotzdem haben Monika Swidersky und ihre Nachbarin Ursula Kretzmann Schlafprobleme.

So geht es auch Markus Schätzle und seiner Familie, die in Schuttertal-Regelsbach in der südlichen Ortenau lebt, mit zwei Windparks in der Nachbarschaft. „Nachts sind die Geräusche extremer“, sagt Schätzle. „Mir wurde das so erklärt, dass bei Kälte die Luftschichten dichter sind und Schall sich besser überträgt. Außerdem ist dann auch die Umgebung leiser.“

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