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Hospitalisierungsinzidenz bei 3,14

Fast jeder Zehnte auf Intensivstationen in Baden-Württemberg leidet an Corona

Über 200 Patienten liegen aktuell mit einer Corona-Infektion auf den Intensivstationen. Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Aktuell liegen 207 Menschen mit einer Corona-Infektion auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Fast jedes zehnte der in Baden-Württemberg verfügbaren Intensivbetten ist derzeit mit Covid-19-Patienten belegt. Derzeit liegt der Anteil der Belegung bei 9 Prozent, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch, 20. Oktober, Stand 16.00 Uhr, mitteilte. Die Zahl der Covid-Fälle auf den Intensivstationen stieg binnen eines Tages um vier weitere Infizierte auf 207.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag bei 3,14 (Dienstag: 3,04) - das ist die Zahl der Menschen, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen.

Die tatsächliche aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist aber in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen, weil die vollständigen Werte oft erst nach ein bis zwei Wochen vorliegen.

Erste Warnstufe gilt ab 250 Patienten in Intensivbetten

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg machte am Mittwoch einen deutlichen Sprung von 103,3 am Vortag auf 114,2. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden.

„Nach der Stagnation der Fallzahlen in den vergangenen Wochen ist ein Wiederanstieg der übermittelten Neuinfektionen zu beobachten“, teilte das LGA dazu mit.

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