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Wandel des Atomstandortes Karlsruhe

Karlsruhe war Wiege der deutschen Atomforschung - Relikte belasten die Region noch Jahrzehnte

Weniger als 20 Jahre hat der Aufbau des nuklearen Pionierstandortes gedauert. Dessen Abwicklung wird aber noch viele Hunderte Millionen Euro kosten und Jahrzehnte in Anspruch nehmen.
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Die Zukunft ist in hellblauer Farbe auf die graue Wand aufgesprüht. Ein „X“, daneben eine Zahl. Von der Markierung geht eine beruhigende Wirkung aus. Sie bedeutet, dass ein Abschnitt des dicken Betonmantels um das Herz eines ehemaligen Atomreaktors nach vielfacher Prüfung von der Radioaktivität „freigemessen“ wurde und bald entfernt werden kann.

Das Herz schlägt seit 36 Jahren nicht mehr. Doch der „Patient“ ist noch nicht ganz tot. Johannes Rausch steht auf einem Gerüst an der Stelle, wo einst die Kernbrennstäbe im Druckwasserbehälter glühten, und schaut sich zufrieden die vielen Markierungen an. Dann schweift sein Blick zu einer Schachtöffnung, die von Pfeilzeichen umgeben ist.

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