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„Es wird schon nicht so schlimm!“

Von der Novelle zum Film zum Hörspiel: NS-Drama bei den ARD-Hörspieltagen

Ein Schicksal in der NS-Zeit wird 1942 Stoff für ein Buch, aus dem ein erfolgreicher Film wird. Nun ist daraus ein Wettbewerbsbeitrag für die ARD-Hörspieltage geworden, produziert mit jungen Schauspielstudenten.

Theaterschicksale auf der Theaterbühne: Szene mit Markus Hennes und Cornelia Heilmann aus der Aufführung von „Es wird schon nicht so schlimm!“ 2017 an der Landesbühne Bruchsal. Foto: Sonja Ramm

Vor drei Jahren, im November 2017, brachte die Badische Landesbühne Bruchsal ein Stück zur Uraufführung, das auf einem 70 Jahre zuvor gedrehten Film beruhte: „Ehe im Schatten“ hieß das 1947 auf die Leinwand gekommene Drama, dessen Geschichte auf dem realen Freitod des Schauspielerpaares Joachim Gottschalk und Meta Wolff mit ihrem Sohn im Jahr 1941 beruhte.

Die beiden hatten sich an der württembergischen Landesbühne Stuttgart kennengelernt und 1930 geheiratet. Doch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 bedeutete für Meta Wolff als Jüdin ein Berufsverbot. Gottschalks Karriere verlief zwar erfolgreich, und auch als Filmschauspieler war er sehr beliebt. Doch seine Familie musste er geheimhalten, und 1941 wurde er aufgefordert, sich scheiden zu lassen. Als seine Familie nach Theresienstadt deportiert werden sollte, kam es am 6. November 1941 in Berlin zum Suizid.

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