Skip to main content

Nur sechs Prozent nutzen Onlinefunktion

Der elektronische Personalausweis - auch nach zehn Jahren ein Flop

Vor zehn Jahren wurde der elektronische Personalausweis eingeführt. Er sollte bei der Digitalisierung der Verwaltung eine zentrale Rolle spielen. Doch er ist ein Flop. Nun soll der Ausweis benutzerfreundlicher gestaltet werden.

Kompliziert und aufwendig: Noch ist für die Nutzung der Onlinefunktion des elektronischen Personalausweises ein spezielles Lesegerät nötig. Das soll sich ändern. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn

Keine lästigen Behördengänge mehr. Kein Ziehen von Nummern und anschließendes stundenlanges Warten in engen, überfüllten und stickigen Wartezimmern. Keine quälenden Debatten mit Sachbearbeitern um Kleinigkeiten.

Die Erwartungen waren groß. Alles sollte besser, einfacher, schneller, effizienter und vor allem bürgerfreundlicher werden. Mit dem elektronischen Personalausweis im Scheckkartenformat, der vor zehn Jahren, am 1. November 2010, eingeführt wurde, wollte die Bundesrepublik zum Sprung ins digitale Zeitalter in der Verwaltung ansetzen.

Jeder Bürger sollte bequem und unkompliziert von Zuhause aus nicht nur seine Behördengänge, sondern auch geschäftlichen Angelegenheiten wie das Eröffnen eines Kontos oder das Buchen eines Hotels erledigen und sich dafür authentisch ausweisen können. Der Ausweis „für die digitale Welt“ spare Zeit, Kosten und Wege, versprach das Bundesinnenministerium bei der Einführung des neuen „Perso“.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang