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Karlsruhe froh um Mix

Daimler-Effekt bei der Gewerbesteuer: Kommunen mit Autobranche trifft Corona hart

Drei Daimler Werke und zahlreiche Automobilzulieferer gibt es in der Region – und fast alle sind von der Corona-Krise besonders schwer getroffen. Das wirkt sich auch auf die Gewerbesteuereinnahmen der Region aus. Gaggenau und Bühl zählen zu den besonders gebeutelten Kommunen. Andere wie Karlsruhe sind froh über ihren großen Branchenmix.

Dominantes Benzwerk: Gaggenau ist besonders vom Daimler-Konzern mit seinem Werk an der Murg abhängig. Für 2020 waren ursprünglich 21,5 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen eingeplant. Nach aktuellem Stand dürften es nur rund 11,5 Millionen Euro werden. Foto: Nikolaus Hertweck

Die deutsche Automobilindustrie schwächelte schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie: Dieselgate-Zahlungen sowie Absatzschwäche im wichtigen Markt China, dazu kostspielige Herausforderungen wie die Digitalisierung, Elektrifizierung und autonomes Fahren. Doch das Virus traf die Branche, eine der deutschen Schlüsselindustrien, ins Mark.

Das spürt auch die Region, in der Daimler mit drei Werken – in Gaggenau, Rastatt und Wörth – vertreten ist. Zudem gibt es zahlreiche Zulieferbetriebe. Und wenn die Gewinne einbrechen, wird an die Städte auch weniger Gewerbesteuer überwiesen. Für die hiesigen Kommunen ist es da nur ein Trostpflaster, dass der Bund die Ausfälle in Teilen ausgleichen will. Investitionen werden nun in vielen Städten gestrichen.

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