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Nur auf dem Bau läuft es trotz Corona-Pandemie gut

Konjunkturumfrage: Von Normalbetrieb ist im Karlsruher Handwerk keine Spur

Corona und die Folgen fürs Handwerk: Friseure mussten ihre Scheren auf die Seite legen. Augenoptiker schlossen ihre Geschäfte und Automobilzulieferer hatten zu warten, bis die Kurzarbeit bei Daimler & Co. beendet war.

Normal sieht anders aus: Friseure zählen zu den Handwerksberufen, die auch in der Region wirtschaftlich besonders vom Corona-Virus betroffen waren. Das bestätigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Karlsruhe. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Jahrelang boomte das Handwerk. Eine Erfolgsmeldung jagte die andere. Die Corona-Krise hat nun auch viele der 19.500 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Karlsruhe kalt erwischt. Einen schweren Rückschlag gab es beispielsweise für das Dienstleistungshandwerk, wozu etwa Friseure und Fotografen zählen.

Der Bau bleibt die Konjunkturlokomotive des Handwerks

Laut der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Karlsruhe bezeichneten im Dienstleistungssegment 62 Prozent ihre Geschäftslage als „schlecht“. Gebeutelt ist zudem die Gesundheitsbranche – Beispiele sind hier Augenoptiker und Zahntechniker - (71 Prozent), das Kfz-Handwerk (44 Prozent) und Betriebe des gewerblichen Bedarfs (47 Prozent). Das sind beispielsweise die Zulieferer für die Automobilindustrie.

Vergleichsweise gut sieht es nach wie vor im Bauhaupt- und Ausbauhandwerk aus - die langjährigen Konjunkturlokomotiven. Im Bauhauptgewerbe sagten 67 von 100 befragten Unternehmen, dass die Geschäftslage gut sei. Im Ausbauhandwerk sind es 44 von 100 Betrieben. Sie profitieren laut Handwerkskammer von Auftragsbeständen, die teilweise im zweistelligen Wochenbereich lagen.

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