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Abschied von der Kompaktklasse?

Was Daimlers neue Luxus-Strategie für das Mercedes-Benz-Werk in Rastatt bedeutet

Daimler-Chef Ola Källenius setzt den Fokus auf die Luxusklasse. Bei den Kompaktmodellen will er Mercedes Benz ausdünnen. Das trifft den Standort Rastatt. Denn das Werk ist auf die A- und B-Klasse spezialisiert.

Das Mercedes-Benz Werk Rastatt verantwortet die Produktion der Mercedes-Benz Kompaktwagen. Seit diesem Jahr laufen in Rastatt die Plug-in-Hybrid-Varianten der A- und B-Klasse vom Band. Foto: Mercedes-Benz AG

Die Bänder laufen wieder im Mercedes-Benz-Werk Rastatt. Mit mehr als 6.500 Mitarbeitern ist die badische Autofabrik ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.

Innerhalb des Daimler-Konzerns spielt das Werk eine Führungsrolle bei der Produktion von Kompaktwagen. Doch das ist genau jene Fahrzeugklasse, die Daimler-Chef Ola Källenius nicht mehr im Fokus seiner Strategie hat. Er will die Modellpalette ausdünnen und sich auf das Luxussegment konzentrieren. Was bedeutet das für Rastatt?

Bisher werden an dem mittelbadischen Standort die A-Klasse Limousine, A- und B-Klasse sowie der GLA, ein kompakter SUV, gebaut. Zwei dieser vier Modelle sollen laut eines Berichts des „Handelsblatts“ mittelfristig aus der Modellpalette gestrichen werden. Es gehe um eine merkliche Straffung des klassischen Portfolios, schreibt die Wirtschaftszeitung und beruft sich auf Konzernkreise.

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