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Mit Kathy Kelly eingesungen

„Unter einem Himmel“ soll Hoffnung schenken: Jay Alexander veröffentlicht neue CD

„Unter einem Himmel“ ist der Titel der CD, die Star-Tenor Jay Alexander gemeinsam mit Kathy Kelly aufgenommen und vor wenigen Tagen veröffentlicht hat. Eine CD, die Hoffnung in schwierigen Zeiten schenken soll.

Seine Familie und Cockapoo Charlotte geben ihm Halt, erzählt Jay Alexander, als er seine neue CD „Unter einem Himmel“ vorstellt, die Hoffnung geben will. Foto: Stefan Friedrich

Die neue CD von Jay Alexander und Kathy Kelly ist geprägt von hymnenhaften Werken, Welterfolgen und klassisch instrumentierten Songs. Dazu ist auch eine Tour geplant, die im kommenden Jahr stattfinden soll – mit einem Auftritt unter anderem in Karlsruhe.

„Man kann mit Musik die Welt nicht verändern, aber man kann sie ein Stück weit erträglicher machen“, bemerkt Jay Alexander, als wir ihn zuhause im Enzkreis besuchen und er über diese CD spricht. Mit an seiner Seite ist Hundedame Charlotte, ein Cockapoo. „Sowas Liebes. Sie puffert so viel Schmerz und Kummer ab.“

Gerade in diesen Zeiten erfahren viele Menschen, wie wichtig das ist. Den Tag genießen, den Moment leben. Etwas, das auch Alexander tun will, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiern wird. „Ich hoffe, dass das im Hochsommer mit ein paar mehr Leuten gestattet ist“, sagt er. Momentan liegt ja vieles auf Eis. Konzerte dürfen nicht stattfinden. Und auch die CD musste unter Pandemiebedingungen produziert werden.

Jay Alexander und Kathy Kelly lernten sich bei Geburtstagsparty kennen

Die Songs gemeinsam an einem Mikrofon einzusingen, das sei nicht möglich gewesen, erzählt Alexander. Dabei sei es für Duette „eigentlich schön, wenn man die Emotionen und den Puls des anderen fühlt.“ Spaß hatten sie bei der Aufnahme trotzdem. „Das hört man auch auf dem Album“, ist sich der Tenor sicher.

Kathy Kelly sei ohnehin ein sehr humorvoller Mensch, „sehr positiv denkend“, und damit ein ähnlicher Charakter wie er selbst. Die beiden haben sich bei einer Geburtstagsparty von Harald Glööckler kennengelernt. Im Laufe des Abends sei sie auf ihn zugekommen und habe gesagt, „dass sie den Abend auch deshalb besonders findet, weil sie den Menschen hinter der Stimme, die sie schon so lange kennt, kennenlernen durfte.“

Da hat man sofort gespürt, dass eine Energie da war.
Jay Alexander, Star-Tenor

Innerhalb dieses Abends haben sie sich dann noch etwas länger ausgetauscht und gemeinsam das „Halleluja“ von Leonard Cohen gesungen. „Da hat man sofort gespürt, dass eine Energie da war“, erinnert er sich noch gut. Aus Jux und Tollerei hätten sie sich damals auch verabredet, gemeinsam mal eine CD aufzunehmen. Ein Jahr hat es gedauert, dann liefen die Vorbereitungen dazu an und es wurde konkret.

Neues Album „Unter einem Himmel“ soll Hoffnung in der Pandemie bringen

„Unter einem Himmel“ ist der Titel des Albums. Er sei „bewusst gewählt“, bemerkt Alexander. „Wir alle wurden voll in die Pandemiezeit geworfen, überall auf der Welt.“ In diese Situation hinein ist eine CD entstanden, die zum Nachdenken anregt. „Jedes Lied ist ein Gebet, wenn wir uns gegenseitig tragen und etwas großes Neues beginnt“, findet der Sänger.

Er und Kelly wollen mit ihren Liedern Hoffnung transportieren; Hoffnung, dass nach einer schwierigen und oft auch schmerzhaften Zeit „etwas Wundervolles auf uns wartet“, wie es Alexander formuliert. Hoffnung und Trost aber auch für viele Familien, die Menschen verloren haben und sich während der Pandemie „unter erbärmlichsten Bedingungen verabschieden mussten.“

Er selbst muss als gläubiger Christ zu Ostern an Jesus denken, wie er zuerst am Palmsonntag auf dem Esel nach Jerusalem eingeritten kam und kurze Zeit später starb. „Eine so wahnsinnig tragische Geschichte“; und dennoch eine Geschichte, die zum Nachdenken einlädt, wie seine CD: „Worum geht es im Leben wirklich?“

Dinge, die vorher selbstverständlich waren, sind es plötzlich nicht mehr.
Jay Alexander, Star-Tenor

Die momentane Zeit sei ein „großer Lernprozess und eine harte Prüfung für uns alle“, so Alexander. „Dinge, die vorher selbstverständlich waren, sind es plötzlich nicht mehr.“ Trotz alledem müsse man versuchen, die positiven Dinge zu sehen, um am Ende sagen zu können: Es ist auch für etwas gut gewesen. Dazu ermuntert Alexander, denn letztlich seien wir eben alle „unter einem Himmel“ miteinander vereint – egal, wo wir sind.

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