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Wünsche aus Niefern und Eutingen

Geplanter Autobahnausbau bei Pforzheim: Anwohner leiden unter dem „Lärm-Ozean“

Nach dem Ende der Ausschreibung warten alle Beteiligten darauf, dass es mit dem Ausbau der Autobahn 8 bei Pforzheim endlich richtig losgeht. Vor allem die Anwohner in Niefern und Eutingen, die unter dem zunehmenden Verkehr auf der A8 leiden. Sie hoffen auf auf einen deutlich besseren Lärmschutz.

Panoramablick auf die Lärmquelle: Josef Eberhardt aus Eutingen (von links) sowie Ulrike Rexer und Bernd Schuster (beide aus Niefern) hoffen, dass der Ausbau der A8 bald losgeht und auch Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Foto: Torsten Ochs

Die Aussicht ist grandios. Wenn man vor Ulrike Rexers Haus in der Straße „Am Enzberg“ in Niefern steht, blickt man quer übers Tal. Allerdings hat man auch einen Panoramablick auf die Autobahn, keine 50 Meter entfernt.

Und das noch viel mehr, seit vor zwei Jahren entlang der A8 auf 100 Metern Bäume und Büsche gerodet wurden - als Auftakt des Autobahnausbaus, der aber auf sich warten lässt. Die Pflanzen hatten einigen Lärm geschluckt. Und der ist nun gewaltig.

„Daran gewöhnt man sich nicht“, sagt Ulrike Rexer, die seit 72 Jahren in ihrem Haus wohnt und miterlebt hat, wie der Verkehr im Laufe der Jahrzehnte immer mehr anschwoll. Über 80.000 Fahrzeuge fahren täglich hier vorbei, Tendenz steigend. In den 70er-Jahren konnte die Niefernerin mit ihrem Mann noch auf dem Balkon frühstücken - das geht schon lange nicht mehr, sagt sie.

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