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Stadtumbau

Pforzheim: City-Ost ist noch nicht genehmigungsfähig

Der 100 Millionen Euro schwere Stadtumbau in Pforzheim beginnt zwar deutlich später als geplant, wird aber nicht abgespeckt. Projektentwickler Ten Brinke ist an einen detailreichen Vertrag gebunden.

Nur noch Baumstümpfe: Die Vorarbeiten für die Bebauung des Pforzheimer Rathausareals sind seit geraumer Zeit abgeschlossen. Frühestens im Oktober dürfte der Parkplatz ganz verschwinden. Foto: Björn Fix

Das Baufeld ist gerichtet, aber es bewegt sich nichts in Sachen neue Innenstadt-Ost in Pforzheim – zumindest nichts Sichtbares. Dabei sorgte sich mancher schon ums Oechslefest im August, als die Stadt am 5. März groß verkündete, dass mit Wim ten Brinke der Chef persönlich den Bauantrag einreichte.

Auch ansonsten herrschte eitel Sonnenschein zwischen Oberbürgermeister Peter Boch und dem Projektentwickler. Ten Brinke sprach von einer „tollen Zusammenarbeit“, Pforzheims Rathauschef nannte ihn einen „verlässlichen Partner“.

Mit dem damals angekündigten Baubeginn im dritten Quartal wird es dennoch nichts werden. Dafür war die Mappe mit den Plänen zu dünn, die Ten Brinke für das 100-Millionen-Euro-Projekt beim Baurechtsamts eingereicht hatte. Und das bezieht sich Insidern zufolge nicht nur auf die nicht eingearbeiteten Ergebnisse des erst im Februar veranstalteten Fassaden-Workshops. Die Rede ist auch von Planänderungen ohne Absprache und insgesamt mäßiger Qualität.

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