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KSC-Serie, Teil 5

Als KSC-Liebling „Iron Maik“ den Schiri Kinhöfer um Gelb anflehte

„Iron Maik“? Genoss Kult-Status. Narrenfreiheit. Pokerte mit den „Ultras“. Kochte mit Kollegen in gemeinsam besuchten Kursen - und nur auf dem Platz auch gerne mal über. Dieser Franz also fehlte dem KSC in der Abwehr schon lange. Und das sehr.

Gelb-Mission erfüllt: Maik Franz sortiert sich nach seinem rüden Foul gegen den damaligen Hoffenheimer Sejad Salihovic. Foto: Markus Gilliar/GES

Nun war es Januar geworden, und er, einer der härtesten Hunde jener Bundesligatage 2008/2009, saß in Belek mit einem Eispack auf dem Hotelzimmer - und weinte. Nach der zweiten Einheit im Trainingslager spürte Maik Franz die irren Schmerzen in der Achillessehne wieder.

Franz schoss vieles durch den Kopf: „Ich hatte gedacht, die Sache wäre ausgestanden. Ich wusste ja nicht, was ich habe. Antreten. Sprints. Unmöglich.“ Erst Wochen später sollte der Fußballer in Basel erfahren, dass ihn nicht das diagnostizierte Ödem, sondern Verkalkungen in der Sehne daran hinderten, Fußball zu spielen. Also: OP, Spezialschuh, Reha. Die Zeit verging. Der KSC sank ans Tabellenende.

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