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2021 weiter ungeschlagen

Frühes Bormuth-Tor reicht nicht zum Sieg: KSC spielt gegen Heidenheim remis

Mit drei spektakulären Siegen war der KSC ins Jahr gestartet. Zum vierten reichte es gegen Heidenheim nicht. Auch weil es die Karlsruher verpassten, nach der frühen Führung nachzulegen.

Enges Duell: KSC-Akteur Marvin Wanitzek (vorne) muss sich gegen den Heidenheimer Oliver Hüsing behaupten. Foto: Helge Prang/GES

Der Karlsruher SC bleibt im Jahr 2021 in der Zweiten Liga ungeschlagen. Gegen den 1. FC Heidenheim verpasste die Mannschaft von Cheftrainer Christian Eichner allerdings den vierten Sieg in Serie. Am Ende hieß es leistungsgerecht 1:1 (1:0).

Die Startelf, die Eichner ins Rennen schickte, unterschied sich nicht von der Formation, die beim 3:2-Sieg in Kiel begonnen hatte. Defensivabräumer Lukas Fröde fand sich erneut zunächst auf der Bank wieder.

Die Funktionäre und Medienvertreter, die erstmals auf der neuen Osttribüne Platz nehmen durften, sahen, wie sich bereits nach wenigen Sekunden der tiefe Untergrund bemerkbar machte. Bei einem Rückpass von Robin Bormuth rutschte KSC-Schlussmann Marius Gersbeck weg und musste zu einer Finte ansetzen, um den Ball gegenüber einem Heidenheimer zu behaupten.

Doch die Karlsruher fanden schnell in Tritt. Einen Flachschuss von Marvin Wanitzek konnte FCH-Keeper Kevin Müller noch parieren, nach der anschließenden Ecke war er dann aber machtlos. Benjamin Goller hatte den von Philip Heise getretenen verlängert und Bormuth aus kurzer Distanz eingeköpft (6.).

Pick kontert beinahe Bormuths Führungstor

Die Gäste zeigten sich zunächst wenig beeindruckt. Nach einem Solo von Florian Pick war Gersbeck erstmals mit den Händen gefordert (9.). Die Partie blieb temporeich, wobei zunächst der KSC – nicht nur wegen des Tores – leichte Vorteile hatte.

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Nach knapp 22 Minuten tauchte Torjäger Philipp Hofmann erstmals gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, wurde dort allerdings im letzten Moment vom Ball getrennt. Die Eichner-Elf hatte nun alles im Griff, die Heidenheimer Offensive um den zehnfachen Saisonschützen Christian Kühlwetter kam nicht zur Entfaltung.

Innenverteidiger sorgen hüben wie drüben für Gefahr

Einen Versuch von Jonas Föhrenbach, der in seiner Karriere auch schon einmal das KSC-Trikot getragen hatte, bereitete Gersbeck nach gut einer halben Stunde keine Schwierigkeiten. Richtig gefährlich wurden auch die Gastgeber nicht mehr. Vielversprechende Angriffe über Hofmann und Wanitzek versandeten ohne Abschluss.

Eine Chance bekamen die Gäste noch, ehe es in die Pause ging. Nach einem Eckball brachte Oliver Hüsing den Ball per Kopf in die Gefahrenzone, wo Kapitän Patrick Mainka übers Tor köpfte (45.). Auf der Gegenseite war Bormuth nach einer Heise-Ecke zu überrascht, um die Kugel verwerten zu können (45.+2). Direkt nach pfiff Schiedsrichter Patrick Alt aus Illingen zur Halbzeit.

Latte verhindert zweiten KSC-Treffer

Die Heidenheimer kamen schwungvoll aus der Kabine, nach einer Ecke köpfte Hüsing ans Außennetz (47.). Doch auch der KSC versteckte sich nicht und hätte bei einem Volleyschuss von Kyoung-Rok Choi nach Vorarbeit von Goller auf 2:0 stellen können (49.).

Kurz darauf war man noch näher am zweiten Tor, als Hofmann nach einer Flanke von Marc Lorenz per Kopf nur die Latte traf (51.). Auf der Gegenseite setzte der frühere KSC-Jugendspieler Denis Thomalla einen Kopfball per Aufsetzer übers Tor (54.).

Kühlwetter nimmt Maß und trifft

Die Partie blieb nun turbulent. Heise zwang mit einem wuchtigen Distanzschuss Müller zu einer Glanzparade (56.). Und dann klingelte es auf der anderen Seite: Marnon Busch brachte Kühlwetter ins Spiel, der den Ball ins lange Eck schlenzte. Und so stand es nach einer Stunde 1:1.

Die Gäste hatten das Momentum nun auf ihrer Seite und hätten beinahe durch den eingewechselten Stefan Schimmer nachgelegt. Dessen Schuss rauschte vier Minuten nach dem Ausgleich knapp am linken Pfosten vorbei.

Kothers Tor zählt nicht

Nun stand die Begegnung auf des Messers Schneide und die Heidenheimer waren zunächst näher am 2:1. Kühlwetter nach einem Zuspiel von Pick aus aussichtsreicher Position (73.). Erst nach 76 Minuten trat der KSC mal wieder offensiv in Erscheinung, als Goller nach einer Choi-Flanke drüberköpfte.

Eichner brachte nun frische Offensivkräfte. Dominik Kother ersetzte Lorenz und der unter der Woche neu gekommene Xavier Amaechi kam für Goller. Und beinahe hätte der Wechsel direkt Zählbares erbracht. Nach einem Doppelpass mit Hofmann versenkte Kother den Ball, doch er hatte zuvor im Abseits gestanden (82.).

Heise vergibt die letzte Chance

Doch nun waren die Karlsruher am Drücker, zum Siegtor reichte es aber nicht mehr. Heise vergab bei einem 17-Meter-Freistoß die letzte Chance, sein Schuss blieb in der Mauer hängen. Am Ende hieß es 1:1.

Bereits am Mittwoch steht für den KSC gegen Hannover 96 das nächste Heimspiel an. Dann wird Torschütze Bormuth fehlen, der seine fünfte Gelbe Karte sah.

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