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„Heute kann man darüber reden“

Vom KSC zu weltmeisterlichen Bayern

Vom Karlsruher SC zum großen FC Bayern: Das gab es in der Fußball-Bundesliga nicht erst in den 1990ern. Einmal gab es so einen Wechsel sogar im Doppelpack.

Vom KSC zu den Bayern: Norbert Janzon, der den Ball vor dem Braunschweiger Wolfgang Grzb weiterspielt, erzielt beim 3:3 am 19. März 1977 gegen die Eintracht zwei der drei KSC-Tore. Foto: imago

Das Mannschaftsbild war im Kasten. Auf einem danach im Stadion entstandenen Foto steht Norbert Janzon lässig da, im blauen Dress mit der „Karlsruher Leben“ auf der Brust. Sein linker Fuß ruht auf einem Ball. So sieht sie aus, die Vorstartspannung am 1. Juli 1976.

Paul Schneiders Zigarettenqualm juckt den Neuzugang aus Offenbach nicht, als er dem BNN-Reporter erzählt, was er vorhat mit dem KSC: erstklassig etablieren mit offensivem Fußball, das war die Idee des Trainers Carl-Heinz Rühl für die zweite Saison nach dem Aufstieg.

Es sollte eine Idee bleiben. Der Stürmer machte 1976/1977 zwar alle 34 Spiele und traf 16-mal. Doch auf der letzten Saisonstrecke setzte es Klatschen - 1:4 gegen Köln, 1:7 gegen Schalke, 0:5 gegen Bayern, 1:5 gegen Gladbach. Auf Platz 16 stieg der KSC wieder ab.

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