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„Heute kann man darüber reden“ (24)

Warum die KSC-Truppe in der Toskana einmal streikte

Auf dem Weg in die Bundesliga streikten die Fußballprofis des Karlsruher SC einmal in der Toskana. „Typisch KSC“ war vieles, was Michael Künast als Stürmer im Wildpark erlebte. Heute kann er darüber reden.

Jubelmomente in der Bundesliga: Der KSC-Stürmer Michael Künast erzielt am 28. April 1984 beim 3:3 der Karlsruher beim FC Schalke 04 zwei Treffer. Foto: imago images

Ein Geständnis von Michael Künast steht am Anfang: Sein Kindheitstraum war es, Fußballprofi beim VfB zu werden. „Darf man nicht sagen, wenn man beim KSC gespielt hat. Aber die ganze Familie war Stuttgart-Fan“, erzählt er. Als Künast 16 war, hatte der Flügelstürmer tatsächlich das Angebot, vom 1. FC Birkenfeld in die VfB-Jugend zu wechseln.

Allerdings bestand er darauf, seine Maschinenbaulehre zu beenden. Darauf sprang der VfB nicht an. „Eintracht Frankfurt saß dafür bald mit drei Leuten bei meinen Eltern. Die haben sich voll dahintergeklemmt“, erzählt Künast.

Die Vorgeschichte ist für das Verständnis notwendig, warum Künast als Uefa-Pokalsieger (1980) und DFB-Pokalsieger (1981) zum KSC kam und wie zutreffend die Wendung auch im Profifußball ist, wonach sich Menschen im Leben in aller Regel zweimal treffen. Denn schon bei den Hessen lernte er den Trainer Lothar Buchmann kennen, der ihn am 3. März 1982 nach eigentlich guter Leistung im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen Tottenham Hotspur (0:2) bei der Abreise aus London niedergemacht hatte.

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