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Fußball-Saisonstart

Der FC Heidelsheim und die Hoffnung auf eine sorgenfreie Landesliga-Saison

Nach dem Verbandsliga-Abstieg 2019 lief es sportlich nicht rund für den FC Heidelsheim. Nach zwei Trainerwechseln binnen zwei Jahren soll nun eine Trainer-Koryphäe aus dem Fußballkreis für Konstanz im Kraichgaustadion sorgen.

Blick nach vorne: Enis Qollaku und der FC Heidelsheim, hier im Testspiel gegen die Spvgg Durlach-Aue, wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Foto: Jochen Blum

Aus der Interimslösung Ceyhan Sönmez wurde die Wunschverpflichtung auf der Trainerposition, in der Vorbereitung präsentierte sich das Team des FC Heidelsheim stabil und der Verein geschlossen und optimistisch.

Der Saisonstart ist mit zwei schweren Heimspielen gegen die TuS Bilfingen und den VfB Bretten spannend, die Auswärtsspiele beim FC Neureut und beim FC Nöttingen II sollten dem FC Heidelsheim Punkte bescheren, um früh Abstand nach unten zu gewinnen.

Die vergangenen beiden, eher durchwachsenen Spielzeiten in der Landesliga nach dem Verbandsliga-Abstieg 2018/19 will der FCH mit guten sportlichen Leistungen vergessen machen.

Der Umbruch beim FC Heidelsheim wird Zeit brauchen, glaubt Trainer Sönmez

Licht und Schatten wechselten sich in den Testspielen ab. Das 0:9 bei Verbandsligist FC Zuzenhausen sowie das Drittrundenaus im Verbandspokal bei Kreisligist FSV Buckenberg dürften Mahnung genug sein. Der Umbruch im Spielerkader bedarf Zeit, „es wird viel bewegt“, blickt Sönmez voraus. Los geht es am Sonntag (15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den TuS Bilfingen.

Mit 25 Spielern geht der FC Heidelsheim in die Saison, der große Kader erlaubt Experimente, kann jedoch zum Problem werden, wenn sich die Konstanz nicht einstellt. Die Neuverpflichtungen sind vielversprechend, alle haben gehobenes Niveau schon nachgewiesen.

Zusammen mit den Nachwuchsspielern, die in den vergangenen Spielzeiten schon regelmäßig Spielminuten erhalten haben, verfügt Sönmez über einen gesunden Mix aus Talent und Erfahrung.

Neuverpflichtungen machen Hoffnung für die Landesliga-Saison des FC Heidelsheim

„Die Tendenz ist gut“, hatte Sportvorstand Dominik Doll die sportliche Entwicklung zum Ende des Kalenderjahrs 2020 bewertet. Mit den Neuverpflichtungen erscheint eine sorgenfreie Saison möglich. Im Angriff haben mit Daniel Kaiser (FC Flehingen) und Yannick Knopf (FC Östringen) zwei Abschlussspieler den Verein verlassen, Arijan Noci und Tim Ott sollen die Lücken schließen.

Viele neue Gesichter: Coach Ceyhan Sönmez (rechts) und Torwarttrainer Mirco Heinrich (links) mit den Neuzugängen des FC Heidelsheim. Foto: Jan Prihoda

Die Verjüngung und das Vertrauen in Nachwuchsspieler soll der Weg des FC Heidelsheim sein. Milan Spoljar gelang dies im Vorjahr nicht, Sönmez verfügt über ähnliche Erfahrung und einen Stil, der im Verein ankommt. Potenzial hat die Mannschaft, beweisen muss sie sich noch. Nach der englischen Woche dürfte ein Trend erkennbar sein, wie viel Entspannung möglich ist.

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