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Fußball in Mittelbaden

FC Östringen vor dem Start der Landesliga: Die Sehnsucht nach dem nächsten Schritt

Zweimal verdarb Corona dem FC Östringen den möglichen Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga. Nun nimmt das Team von Trainer Manuel Neidig den dritten Anlauf. So soll es mit der Meisterschaft endlich klappen.

Einschwören auf die Saison: Der FC Östringen nimmt den nächsten Anlauf im Aufstiegskampf der Landesliga. Foto: Jochen Blum

Der Wunsch nach einer unterbrechungsfreien Spielzeit ist am Östringer Waldbuckel so groß wie die Sehnsucht nach dem Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga. In der vergangenen Runde zog der FCÖ als Spitzenreiter bis zum Abbruch einsam seine Kreise, schien auf lange Sicht am qualifiziertesten für den Meistertitel in der Landesliga.

Trainer Manuel Neidig will die Hoffnungen nicht dämpfen, mahnt aber zu Demut und Geduld nach zwei Spielzeiten ohne viel Spielpraxis. „Wir wollen uns nach der langen Pause beweisen und sind optimistisch, dass wir unsere Ziele erreichen können.“

Im Verbandspokal schied das Team in der dritten Runde aus, nachdem zuvor Verbandsligist Fortuna Kirchfeld und Ligakonkurrent FV Ettlingenweier geschlagen wurden. Zum Saisonauftakt erwartet den FCÖ am Sonntag (15 Uhr) das Gastspiel bei den Kickers Büchig und anschließend ein Heimspiel gegen den VfB Knielingen unter der Woche. Die volle Ausbeute an Punkten scheint möglich, wenn alle Räder in den Mannschaftsteilen ineinandergreifen.

Stammteam des FC Östringen in der Landesliga Mittelbaden bleibt fast unverändert

Im letzten Test gegen den ASC Neuenheim und beim Pokal-Aus gegen den Rhein-Neckar-Landesligisten FC Türkspor Mannheim hakte es jedoch in der offensiven wie defensiven Abstimmung, gleich zweimal verlor Neidigs Team mit 1:4. Die Aussagekraft der Ergebnisse bleibt gering, wenn der FCÖ zu spielerischer Dominanz im Liga-Alltag findet.

Das Stammteam bleibt im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, dazu kommen die externen Verpflichtungen Jannick Manske und Tibor Pflaum für die Verteidigung, Robin Keßler, Yannick Max und Marcel Ruml im Mittelfeld und Yannick Knopf für den Angriff. „Sie haben alle das Potenzial, uns sportlich weiterzubringen, Stammspieler zu sein. Das heizt den Konkurrenzkampf an, es ist immer Tempo und Zug im Training“, freut sich Neidig.

Neu in Östringen: Trainer Manuel Neidig (links) begrüßt Yannick Max, Yannick Knopf und Tibor Pflaum. Es fehlen: Marcel Ruml, Jannick Manske und Robin Keßler. Foto: Jochen Blum

Robin Karolus, der zum SV Reihen wechselte, einer der überragenden Akteure der Vorjahre, kann bei der Mission Aufstieg nicht mehr helfen. In der Kaderbreite und individuellen Qualität der Einzelspieler ragt das Team aus Östringen dennoch heraus.

Der TSV Reichenbach sowie die Pforzheimer Teams FC Birkenfeld und FC Ispringen werden ob eigener Ambitionen und starker Leistungen in den Vorjahren als Mitfavoriten erwähnt, der FCÖ wird dennoch der Gejagte sein. Nach einem halben Jahrzehnt des geduldigen Wartens auf einen Saisonabschluss an der Spitze wird die Neidig-Elf diese Herausforderung annehmen.

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