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Konflikt mit Fußgängern

Rasende Radfahrer sorgen nicht nur in der Ettlinger Fußgängerzone für Ärger

Sie fahren zu schnell, klingeln nicht, überfahren rote Ampeln oder halten nicht am Zebrastreifen: Das Verhalten mancher Radfahrer ist den Fußgängern in Ettlingen ein Dorn im Auge. Das Konfliktpotential ist dem Ordnungsamt und dem ADFC bekannt. Mit unterschiedlichen Mitteln wollen sie dagegen vorgehen.

Nicht immer stressfrei: Zwischen Radfahrern und Fußgängern gibt es durchaus mal Konflikte – vor allem, wenn anders als auf diesem Bild die Abstände nicht eingehalten werden. Foto: Julia Trauden

Wenn Gabriele Gallischek mit ihrer Hündin Maggie ihre Runde an der Alb entlang der Bulacher Straße dreht, ist sie in ständiger Habachtstellung. Die Radfahrer, deren Zahl zuletzt stark zugenommen habe, machen sie nervös – vor allem weil sie so schnell unterwegs seien.

„Radraser“ nennt Gallischek die nach ihren Angaben vorwiegend männlichen Verkehrsteilnehmer zwischen 30 und 60 Jahren, die oft auch noch im Pulk unterwegs seien. „In den Feierabendstunden machen sie hier ihre Tour de France. Die kommen angeschossen, dass man nur noch sagen kann: Rette sich wer kann.“ Oftmals klingelten sie noch nicht einmal. Eine Nachbarin, die im Rollstuhl sitze, traue sich kaum noch raus. Einer weiteren sei eine Radlerin sogar mal in den Rücken gefahren.

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