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Aktionen im Überblick

Das ist am Tag des offenen Denkmals in Ettlingen und Umgebung geboten

Führungen und Veranstaltungen zur Heimatgeschichte, das Angebot für Interessierte ist beim Tag des offenen Denkmals am 12. September groß. Auch in Ettlingen, Karlsbad, Bad Herrenalb und Rheinstetten gibt es viele Aktionen.

Bei einer Führung durch das Ettlinger Schloss können die Teilnehmer unter anderem den Asamsaal mit seinen spätbarocken Fresken besichtigen. (Archiv) Foto: Thomas Zimmer tz

Der 12. September steht im Zeichen der Denkmäler und historischen Stätten. Bundesweit öffnen 7.500 Einrichtungen ihre Türen für Besucher. Auch in der Region werden Führungen und Veranstaltungen angeboten.

Ettlingen

In Ettlingen erfährt man bei einem Rundgang durch den historischen Stadtkern Ettlingens um 11 Uhr Interessantes zur Stadtgeschichte und Stadtentwicklung. Start ist am Museumsshop im Schloss.

Ab 15 Uhr kann man im Schloss Ettlingen mehr zur wechselhaften Geschichte der Schlosskapelle erfahren, die im 18. Jahrhundert erbaut und Mitte des 20. Jahrhunderts zum Konzertsaal umgestaltet wurde. Beeindruckend sind die spätbarocken Fresken von Cosmas Damian Asam, die in erzählerischer Fülle über den Heiligen Johannes von Nepomuk berichten.

Ebenfalls um 15 Uhr findet die geführte Wanderung „Ettlinger Linien – Gräben und Hügel erzählen eine 320 Jahre alte Geschichte statt. Mitten im Waldstück zwischen Ettlingenweier und Spessart erfahren die Teilnehmer, was es mit den historischen Befestigungsanlagen aus dem 18. Jahrhundert auf sich hat. Die Wanderung dauert etwa anderthalb Stunden, Treffpunkt ist der Parkplatz am Funkturm in Spessart. Tickets gibt es im Vorverkauf bei der Stadtinformation im Schloss, Telefon (0 72 43) 10 13 33.

Karlsbad

Das Heimatmuseum in Ittersbach hat am Tag des offenen Denkmals ab 14 Uhr geöffnet. Dort bekommen die Besucher einen Einblick in die Geschichte des Ortsteils, der erst vor 50 Jahren Teil der Gemeinde Karlsbad wurde: von der Ansiedlung erfolgreicher Industriebetriebe wie „Becker Autoradio“ und „Kordes“ (später „Desco“) nach dem Zweiten Weltkrieg über den wirtschaftlichen Aufschwung bis hin zu Plänen, einen Flugplatz im Gewann „Hag“ anzulegen oder Ittersbach als Luftkurort auszuweisen.

Von 10 bis 18 Uhr ist außerdem das Haus Conrath geöffnet. Besucher können dort die Ausstellung „Langensteinbacher Ortsansichten“ mit Ölgemälden von Hermann Schmidt besichtigen. Schmidt war Briefträger in Langensteinbach und begeisterter Hobbymaler – detailgetreu malte er in den 1960er und 1970er Jahren Häuser und Straßenzüge seiner Heimatgemeinde.

Die Bilder können vor Ort auch gekauft werden. Im Museumscafé, das in Zeltpavillons auf dem Pfarrhof eingerichtet wird, können sich die Besucher stärken. Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen). Mehr Infos unter www.haus-conrath.de

Bad Herrenalb

Bad Herrenalb beteiligt sich mit vier Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals. Los geht’s um 11.30 Uhr mit einer rund anderthalbstündigen Führung durch das historische Kloster Alba Dominorum, der von den Zisterziensern im Jahr 1149 gegründeten Wiege der Siebentälerstadt. Treffpunkt ist vor der Klosteranlage. Bei großem Interesse wird es im Anschluss eine zweite Führung geben.

Einblicke in den Aufbau und die Funktionsweise der 1868 von Eberhard Friedrich Walcker gebauten Walcker-Orgel in der Klosterkirche erhalten die Teilnehmer einer Führung mit dem Kirchenmusiker und Lehrer Holger Jockers zwischen 14 und 14.45 Uhr. Der Eintritt in die Klosterkirche ist frei.

Bei einer Führung durch das Feierabendziegelmuseum um 15.30 Uhr gibt es mit unterschiedlichen Zeichen, Motiven und Symbolen versehene Exponate zu sehen. Die Ziegel mit ihren Inschriften sind beredtes Zeugnis für das frühere Alltagsleben. Ausgestellt sind im Museum außerdem Gemälde des Karlsruher Künstlers Lars Pfeiffer mit Motiven aus der Umgebung Bad Herrenalbs, der Bretagne und Italien. Das Ziegelmuseum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Als letzter Programmpunkt an dem Tag erläutert der pensionierte Bibliothekar Herbert Krempel zwischen 17 und 18 Uhr in der Klosterkirche Wissenswertes rund um das historische Herrenalber Gebetbuch. Das historische Manuskript ist eines der wertvollsten Klosterbücher des Mittelalters und für Historiker ein echter Schatz aus der Zeit der Zisterzienser. Zur musikalischen Einstimmung auf Krempels Vortrag wird Bariton Arima Makitaro zwei Lieder vortragen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Rheinstetten

Das Museum für Siedlungsgeschichte in Neuburgweier hat am Tag des offenen Denkmals von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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