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BNN-Stiftung

Zahlreiche Spenden für „Wir helfen“: Gutscheine lindern das oft schwere Schicksal

In fordernden Zeiten haben die Leserinnen und Leser der BNN erneut einen Sinn für Menschen am Rande der Gesellschaft bewiesen. Allein im November spendeten sie 52.000 Euro für die BNN-Stiftung für „Wir helfen“.

Gesunde Ernährung: Oft verhilft ein Supermarkt-Gutschein der BNN-Stiftung „Wir helfen“ bedürftigen Menschen angesichts steigender Preise für Obst und Gemüse zu einer gesunden Ernährung. Foto: Frank Leonhardt/dpa

Die Zeiten sind fordernd – besonders für Menschen, die infolge der Corona-Krise gesundheitliche und wirtschaftliche Einschränkungen hinnehmen müssen. Den BNN-Leserinnen und -Lesern sind solche Karlsruherinnen und Karlsruher nicht gleichgültig. Das beweist ihr Engagement im Rahmen der BNN-Stiftung „Wir helfen“: Allein vom 2. November bis zum 2. Dezember verzeichnete die Hilfsaktion einen Spenden-Eingang von 52.000 Euro.

Gespendet haben neben anderen Dr. Maria und Eike Brüggemann (150 Euro), Wolfgang Zander (100), Gerhard Deckert (300), Hartmut Janetzky (50), Christa und Volker Saile (200), Brigitte und Stephan Bürkle (100), Peter Barth (100), Theodor Huettisch (200), Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG (10.000) sowie Ursula und Günther Eberhardt (1.150).

Bürgerinnen und Bürger, die spenden und deren Namen veröffentlicht werden sollen, müssen dies ausdrücklich auf dem Überweisungsträger vermerken. Ist dort kein entsprechender Hinweis zu finden, werden die Namen nicht veröffentlicht. Darauf weist die BNN-Stiftung „Wir helfen“ hin.

Spenden kommen punktgenau an

Die Spenden kommen Bedürftigen punktgenau und zu 100 Prozent zugute. Die BNN-Hilfsaktion kooperiert mit dem Sozialen Dienst der Stadt Karlsruhe, der Diakonie und dem Caritasverband. Diese Partner vermitteln die Hilfe an die bedürftigen Einzelpersonen, Paare und Familien, die sie aus ihrer täglichen Arbeit kennen. Die entsprechenden Anträge werden seit vielen Jahren von der für die „Wir helfen Stiftung“ zuständigen BNN-Mitarbeiterin Sabine Konicki geprüft, die entsprechenden Gutscheine ausgestellt und auf den Weg gebracht. Sie hat im Lauf ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit ein gutes Gespür für die Lage der dankbaren Empfänger entwickelt.

Ein Gutschein über 250 Euro, einzulösen bei einem Supermarkt in ihrem Wohnquartier, geht beispielsweise an eine fünfköpfige Karlsruher Familie. Die Kinder sind sechs, drei und ein Jahr alt; den Lebensunterhalt bestreitet die Familie von Kindergeld und Arbeitslosengeld II. Jetzt spürt die Familie die stark steigenden Preise. Der Gutschein schafft Linderung.

Einen Gutschein über 50 Euro für einen Spielteppich bekommt eine alleinerziehende Frau. Die dreijährige Tochter und der elf Monate alte Sohn müssen dann nicht mehr auf dem kalten Zimmerboden spielen.

Ein Lebensmittelgutschein über 100 Euro geht an einen Mann, der wie seine Lebensgefährtin aus gesundheitlichen Gründen mit der Grundsicherung über die Runden kommen muss. Der Mann hatte vor Jahren eine Knochenmarktransplantation, zählt zu den sogenannten Langzeit-Überlebenden und hat diverse gesundheitliche Probleme.

Wegen Corona sind er und seine Partnerin sehr eingeschränkt; die Angst, sich als Risikopatienten anzustecken, steigt. Beide versuchen, sich möglichst gesund zu ernähren, doch Obst und Gemüse steigen im Preis. Hier schafft der Lebensmittelgutschein erst einmal Abhilfe.

Ebenfalls einen Lebensmittelgutschein – hier über 75 Euro – bekommt eine Frau, die an Unterleibskrebs leidet und sich wegen Metastasenbildung erneut einer Therapie unterziehen muss. Durch ihre Erkrankung hat sie Mehrausgaben, einzelne Untersuchungen werden nicht von der Krankenkasse erstattet. Außerdem muss die Frau mit einer Mieterhöhung und steigenden Nebenkosten zurechtkommen.

Spendenaktion mit guter Bilanz

Die Spendenaktion der Badischen Neuesten Nachrichten ist nunmehr im 29. Jahr ihres Bestehens; seit 2017 firmiert sie als „Wir helfen Stiftung“ der BNN. Die Gründung der Stiftung sollte der höchst erfolgreichen Aktion „Wir helfen“ anlässlich von deren 25-jährigem Bestehen ein dauerhaftes Fundament geben und den Gedanken der Gemeinnützigkeit fest verankern.

In den vergangenen 28 Jahren sind mehr als 3,5 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen. Dazu trugen viele kleine Spenden von Bürgern aus Stadt und Land bei, aber auch immer wieder große Spenden von Firmen, Vereinen und Institutionen.

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