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Wandern, Schwimmen, Einkehren

Schwarzenbach-Talsperre und ihr Stausee: Mehr als ein imposantes Ausflugsziel

Wanderer, Tretbootfahrer, Badefreunde, Radfahrer und auch Freunde von beeindruckenden Bauten kommen bei einem Ausflug zur Schwarzenbach-Talsperre in Forbach auf ihre Kosten. Was müssen Besucher wissen?

Nicht nur Idylle, sondern auch jede Menge Beschäftigungsmöglichkeiten bietet das Gebiet um die Schwarzenbach-Talsperre. Das Baden im Stausee ist geduldet. Foto: imago images/Kickner

Unter den vielen äußerst lohnenswerten Ausflugszielen im Nordschwarzwald ist eines ganz besonders: die Schwarzenbach-Talsperre. Idyllisch eingebettet zwischen sattgrünen Schwarzwaldbergen erhebt sich die imposante Staumauer 65 Meter über dem Tal.

Wer den breiten, 400 Meter langen Gehweg auf der Staumauer entlangläuft, dem bietet sich ein Rundum-Panoramablick: auf der einen Seite in das Seitental der Murg, in dem die Schwarzenbach-Talsperre liegt, auf der anderen Seite auf den schmucken Stausee.

Wie kommt man am besten zum See? Wo gibt es einen Parkplatz und was kostet er? Alle Infos zur Schwarzenbach-Talsperre in Forbach gibt es hier im Überblick.

Inhalte auf dieser Seite:

Links der Abgrund, rechts der See: Die Schwarzenbach-Talsperre beeindruckt vor allem durch ihre imposante Staumauer. Foto: Martha Steinfeld

Anfahrt und Parken an der Schwarzenbach-Talsperre

Anfahrt: So kommt man zur Talsperre

Die Schwarzenbach-Talsperre liegt auf einer Höhe von 668,5 Metern zwischen der Schwarzwaldhochstraße und dem Murgtal an der L83. Sie ist etwa zehn Kilometer von Forbach entfernt und über die B500 oder die B462 erreichbar.

Blick auf die Landkarte: Hier liegt die Schwarzenbach-Talsperre. Foto: BNN

Parkmöglichkeiten

Vier Parkplätze gibt es entlang der westlichen Seite des Stausees, an der die L83 vorbeiführt. Von Süden kommend erst zwei kurz hintereinander direkt vor und nach der Staumauer. Etwa einen halben Kilometer weiter folgen die beiden anderen.

Geschichte und Wanderwege an der Schwarzenbach-Talsperre

Nicht nur baulich, auch technisch ist das riesige, steinerne Konstrukt zwischen Schwarzwaldhochstraße und dem Murgtal interessant. Erbaut in den 1920er Jahren, dient die Anlage dem Lastenausgleich in der Energieversorgung.

Das Wasser wird in unter- und oberirdischen Druckstollen und -rohren zur Stromgewinnung bis zum von der EnBW betriebenen Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach geleitet. Das große Gebäude, das gegenüber der Staumauer steht, war übrigens mal ein Hotel, das aber schon seit einigen Jahren nicht mehr betrieben wird.

65 Meter erhebt sich die Staumauer der Schwarzenbach-Talsperre in die Höhe. Ein lohnendes Ausflugsziel auch für Technik-Freunde. Foto: Martha Steinfeld

Wandern an der Schwarzenbach-Talsperre in Forbach

Wer mehr über die Geschichte der Schwarzenbach-Talsperre erfahren will, dem sei eine Wanderung auf dem 6,5 Kilometer langen Rundweg um den See empfohlen. Die Strecke ist nicht nur landschaftlich schön, sondern bietet auf Infotafeln auch viele Fakten zu dem Bauwerk.

Wer seine Wanderung erweitern will, kann von dem Rundweg aus einen Abstecher zum etwas höhergelegenen Herrenwieser See machen, dem kleinsten der wenigen, noch vorhandenen Karseen im Schwarzwald. Der Westweg, einer von Deutschlands bekanntesten Fernwanderwegen, streift in seiner Etappe 3, einer seiner schwereren, am nördlichen Teil des Stausees vorbei.

Schwarzenbach-Talsperre: Was Besucher zum Baden im Stausee wissen sollten

Nicht nur Wanderer, auch Wasserfreunde haben an der Schwarzenbach-Talsperre ihre helle Freude Der Stausee schmiegt sich über eine Länge von etwa 2,5 Kilometern in die Landschaft. Auch wenn die Talsperre kein ausgewiesener Badesee ist, wird das Baden geduldet. Auch Angler und Stand-up-Paddler werden hier oft gesehen.

Der Zugang zur Schwarzenbach-Talsperre sowie zum Stausee ist ganzjährig und jederzeit kostenlos. Eine Wasseraufsicht gibt es allerdings nicht.

Badeseen in der BNN-Region im Überblick

In der BNN-Region gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Badeseen und Baggerseen ziehen Sonnenanbeter, Schwimmer, Wassersportler, Familien und Spaziergänger im Sommer besonders an. In unserer Übersicht stellen wir eine Auswahl an Badeseen in der Region vor. Was ist am See geboten? Was gilt es zu beachten? All diese Fragen wollen wir hierbei beantworten.

Dafür einen kleinen Steg mit Bootsverleih, der gleich bei der Staumauer am südlichen Ende des Sees zur Erkundung des Gewässers per Elektro- oder Tretboot einlädt, bietet eine kleine Flotte an Elektro-, Tret- und Familientretbooten an.

Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag ab 12 Uhr sowie sonn- und feiertags ab 11 Uhr. In den Schulferien öffnet der Bootsverleih je eine Stunde früher sowie auch montags ab 11 Uhr. Reservierungen sind nicht möglich. Mehr: www.schwarzenbach-bootsverleih.de.

Der Bootsverleih am Stausee der Schwarzenbach-Talsperre wird gerne genutzt. Reservieren kann man hier allerdings nicht. Foto: Martha Steinfeld

Kultiger Kiosk und Motorrad-Treff: Einkehren am Stausee

Auch zwei Kioske, bei denen man sich etwas zu Essen oder Trinken holen kann, gibt es an der Schwarzenbach-Talsperre: den kultigen kleinen Staumauer-Kiosk direkt an dem Bauwerk, dessen Besitzer sich immer über einen kleinen Plausch freuen.

Hier bekommt man Kaffee, Bockwurst oder ein Eis. Ein paar Meter weiter, jenseits der L 83, befindet sich der Motorradtreff. Auch dort gibt es etwas zu Essen und zu Trinken.

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