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Straßen, Spielplätze und Bushaltestellen bereits fertig

Straßen, Spielplätze und 400 Wohnungen: Was sich auf dem Gelände der Glashütte in Achern tut

Es ist Acherns größte Baustelle: Unter der Bezeichnung neues Wohnen an der Acher entstehen auf dem elf Hektar großen ehemaligen Glashüttengelände unter anderem 400 Wohnungen.

Zwischen Glashüttenstraße und Boehringer Straße entstehen auf dem elf Hektar großen ehemaligen Glashüttenglände 400 Wohnungen, ein Kindergarten und ein Pflegezentrum Foto: Michael Moos

Spielende Kinder sind auf dem ehemaligen Gelände der Glashütte in Achern so schnell nicht zu erwarten. Dennoch wartet bereits ein attraktiver Spielplatz mit Betätigungsmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen in dem künftigen Acherner Stadtviertel, obwohl noch keine einzige Wohnung fertig ist. Und nicht nur das: Überall auf dem elf Hektar großen Areal findet sich Mobiliar, das momentan ziemlich verloren wirkt: Bänke, Tische und Abfalleimer sind weitestgehend montiert.

Wer zwischen Boehringer Straße und Glashüttenstraße sowie auf dem Gemengeweg und in der Glasmacherstraße unterwegs ist, sieht vor allem eins: viele Baustellen. An der Westseite wächst das künftige Pflegezentrum aus dem Boden, und entlang der Acher entstehen die ersten Apartmenthäuser. 400 Wohnungen will allein die aus den Unternehmen Stuckert Wohnbau AG (Gundelfingen) und Gewo GmbH (Teningen) gebildete Projektgesellschaft errichten.

Die ersten Bäume sind gepflanzt

Während bis zur Fertigstellung der Hochbauten noch eine geraume Zeit ins Land gehen wird, sind die Arbeiten an den Erschließungsanlagen weitgehend abgeschlossen. Die bereits hergestellten Straßen und Wege, der Lärmschutzwall, die Kanalisation sowie die Wasserversorgungseinrichtungen sind von der Karl-Gruppe als Projektentwicklerin mittlerweile an die Stadt Achern übergeben worden. Die beiden Bushaltestellen mit Wartehäuschen stehen ebenfalls bereits bereit. Sie sollen angefahren werden, wenn die ersten Wohnhäuser bezogen sind – vermutlich Anfang des Jahres 2022.

Fertig aber noch nicht benutzbar: Wie dieses Spielgelände sind auf dem ehemaligen Glashüttenglände in Achern viele Infrastruktureinrichtungen bereits fertig, obwohl die Wohnhäuser noch im Bau sind. Foto: Michael Moos

Die ersten Bäume im öffentlichen Bereich sind gepflanzt, die restliche Grün-Gestaltung wird in den nächsten Wochen abgeschlossen. Am Glasplatz an der Fautenbacher Straße entstand ein Pflanzbeet, bestehend aus Bäumen, Sitzmöglichkeiten und Beleuchtung. Auf der Pflasterfläche werden Informationstafeln errichtet. Da die Baustelle für den ersten Bauabschnitt der künftigen Wohnbebauung noch mit großen Fahrzeugen angefahren wird, kann dieser Platz nach Auskunft der Stadtverwaltung voraussichtlich erst Ende des Jahres für den Verkehr freigegeben werden. Der Geh- und Radweg zu den Spielplätzen sowie der Gehweg mit verschiedenen Spiel- und Sitzmöglichkeiten zwischen der Fautenbacher Straße und der Glasmacherstraße werden, wie auf Anfrage aus dem Rathaus zu hören ist, in Kürze fertiggestellt.

Brückenbau noch in weiter Ferne

Noch keine zeitliche Perspektive gibt es unterdessen für eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer, die das ehemalige Glashüttengelände mit dem Parkplatz des an der Eisenbahnstraße gelegenen Rewe-Markts verbindet. Diese Brücke ist nicht Gegenstand des Bebauungsplanverfahrens und auch nicht Teil der Erschließungsmaßnahmen. Wie die Stadtverwaltung erklärte, kann über die Brücke frühestens im Zusammenhang mit dem noch ausstehenden wasserrechtlichen Verfahren für den Hochwasserschutz in diesem Abschnitt der Acher entschieden werden.

Übrigens: Die erwähnten Spielplatzflächen nahe der Acher sind zwar hergestellt, können jedoch wegen der Arbeiten an den Apartmenthäusern wohl erst im Juni 2021 zur Nutzung geöffnet werden. Bis dahin wird der Bereich aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun abgesperrt.

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