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Debatte um Enztalquerung

Regierungspräsidentin wehrt sich gegen Vorwürfe zum A8-Ausbau

Regierungspräsidentin Felder hat in einem Schreiben ihre Sicht der Dinge zum A8-Ausbau bei Pforzheim verteidigt. Für ihre Behörde sieht sie keinen Handlungsspielraum. Und die Berechnungen einer Bürgerinitiative hält sie für falsch.

Zankapfel A8: Der sechsstreifige Ausbau im Enztal kommt. Das Regierungspräsidium schafft Tatsachen, die Vertreter vor Ort scharf kritisieren. Foto: Archivfoto: Daniel Streib

Auch ohne die für Mittwoch geplante Konferenz zur neuen Enztalquerung der A8 bei Pforzheim geht den Beteiligten der Gesprächsstoff nicht aus. Nachdem Politiker und Bürgerinitiative aus Pforzheim den Termin abgesagt hatten, weil sie sich von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder hintergangen fühlten, schildert Felder nun in einem Schreiben an den Projektbegleitkreis ihre Sicht.

Darin betont sie, dass sie schon vor Wochen kommuniziert habe, dass das Regierungspräsidium (RP) an den Planfeststellungsbeschluss gebunden sei und die Ausschreibung so schnell wie möglich vornehmen solle. Die Pforzheimer Abgeordneten hätten dennoch auf dem Gesprächstermin bestanden. Die Ausschreibung wurde nun vor dem Gespräch veröffentlicht.

Mehrkosten für längere Einhausung sind umstritten

Felder wörtlich: „Obwohl ich die Hoffnung auf Möglichkeiten eines noch besseren Lärmschutzes gut nachvollziehen kann, bitte ich um Verständnis dafür, dass uns kein eigener Entscheidungsspielraum für neue Planungen zukommt.“

Die Initiative „Leise A8“ wirbt für die nach ihren Berechnungen nur wenig teurere Variante mit der längeren Einhausung. Die Fachabteilung im RP schätzt dagegen, dass die veränderte Planung 20 Millionen Euro mehr kosten würde.

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